Ampfing – „Es wird langsam ungemütlicher. Das Geld wird knapper. Wir werden noch genauer hinschauen müssen.“ Mit diesen Worten schloss Bernhard Kneißl (UWG) in der jüngsten Sitzung des Ampfinger Gemeinderates seine Ausführungen zur Jahresrechnung 2024. Er sprach als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Ampfings Haushalt hatte 2024 ein bereinigtes Gesamtvolumen von 31,59 Millionen Euro. Davon entfielen 23,56 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt für die laufenden Ausgaben und 8,34 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt für die Investitionen. Aus dem Verwaltungshaushalt konnten dem Vermögenshaushalt 3,15 Millionen Euro zugeführt werden. Der Haushalt lag damit deutlich unter dem Rekordhaushalt von 2023, sei aber „immer noch ein sehr hoher Haushalt“, betonte Kneißl. Die Rücklagen lagen zu Beginn des Jahres 2024 bei 1,58 Millionen Euro und wuchsen bis zum Jahresende um 50.000 Euro auf 1,63 Millionen Euro an. Gleichzeitig stieg der Schuldenberg der Gemeinde von 7,22 Millionen Euro auf 8,05 Millionen Euro.
Kneißl dankte der Verwaltung und Kämmerer Thomas Kneißl für die Unterlagen und die Haushaltsführung: „Es war alles in Ordnung.“ Der Rechnungsprüfungsausschuss habe so wenige Nachfragen gehabt „wie noch nie“. Und so bestätigten die Gemeinderäte einstimmig die Jahresrechnung 2024 und erteilten ebenso einstimmig der Verwaltung und Bürgermeister Josef Grundner (CSU) die Entlastung. esc