Polling – Der Ortsverband Polling-Oberneukirchen von Bündnis 90/Die Grünen hat seine Liste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt. Als Wahlleiterin fungierte Kristin Martl-Hassan vom Kreisvorstand Mühldorf. Zu Beginn berichtete Gemeinderätin Lena Koch von den großen Themen der vergangenen Legislaturperiode, wie dem Schutz des Trinkwassers, dem Versuch, Geothermie bezahlbar für alle Bürger zur Verfügung zu stellen, bezahlbares Wohnen für Pollinger Bürger zu ermöglichen und noch einiges mehr.
Freiheitlich-demokratische
Grundwerte wahren
Bei der Vorstellung der Kandidaten wurde deutlich, dass viele den Wunsch teilen, sich für eine Zukunft einzusetzen, in der ihre Kinder und Enkelkinder in Sicherheit und Freiheit leben können. Kandidatin Andrea Moser thematisierte den Nahverkehr auf dem Land, eine bessere Anbindung an den ÖPNV, gut ausgebaute Fuß- und Radwege, vor allem für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. Gemeinsam wolle man sich auch für die freiheitlich-demokratischen Grundwerte und eine intakte Umwelt einsetzen. Für Max Pascoe galt: „Gemeindepolitik muss alle hören – ein anständiges Miteinanderreden liegt uns deshalb sehr am Herzen.“ Das Ziel sei es, für Polling gemeinsam mit Bürgermeister, Gemeinderäten und vor allem den Bürgern vernünftige Lösungen zu erarbeiten. Neues Vertrauen solle ganz Polling verbinden.
„Uns ist es wichtig, dass die Stimmen von Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren gleichermaßen gehört werden“, sagte Franziska Kolb, während sich Angela Melzer für Beteiligungsmöglichkeiten, Treffpunkte, Begegnungsräume, Spielplätze und Sportmöglichkeiten sowie bezahlbaren Wohnraum starkmachte. Zudem seien Nahverkehr und Nahversorgung dafür entscheidend, damit junge und ältere Menschen gut in Polling leben könnten, so die Sprecherin des Ortsverbandes. Kandidat Georg Moser brach eine Lanze für das Ehrenamt, denn dieses sei für ein gelingendes Miteinander sehr wichtig. Andrea Müller sagte in ihrer Vorstellung: „Wir lieben unser Dorf, wir lieben unser Miteinander und wir wollen mit Anstand und Ehrlichkeit gemeinsam ein Polling gestalten, in dem wir uns alle wohlfühlen.“ Zum Abschluss fügte Bianca Hegmann, die als Landratskandidatin antritt, hinzu: „Wir wollen uns wieder aufeinander verlassen können.“
Spitzenkandidatin
wurde Lena Koch
Bei der Nominierung wurden die Listenplätze einzeln gewählt, wobei mindestens jeder ungerade Platz für eine Frau vorgesehen war – ein klares Bekenntnis zur frauenpolitischen Linie der Grünen. Einstimmig zur Spitzenkandidatin wurde die erfahrene Gemeinderätin Lena Koch gewählt. Es folgen auf Platz zwei Angela Melzer, auf Platz drei Andrea Moser, auf Platz vier Max Pascoe, auf Platz fünf Andrea Müller, auf Platz sechs Georg Moser, auf Platz sieben Franziska Kolb, auf Platz acht Tobias Koch, auf Platz neun Bianca Hegmann und auf Platz zehn Tassilo Willaredt.