Ampfing – Zur Jahresversammlung trafen sich die Mitglieder des Fördervereins Pfarrzentrum Ampfing im Theresianum. Vorsitzender Matthias Brandstetter gab einen Rückblick und erinnerte unter anderem an die Bilderausstellung zum Pfarrfest „Ampfing anno dazumal“, die Geburtstagsfeier von Pfarrer Florian Regner und auch das Jubiläum und den Geburtstag von Diakon Josef Breiteneicher. Im Mai fand die Segnung zweier Stelen am Bunker mit einem Friedensgebet statt.
Schon viele Jahre, eigentlich seit der Sanierung der ehemaligen Synagoge im Theresianum, fordert der Förderverein, dass der Bunker im ehemaligen Pfarrgarten so hergerichtet wird, dass er der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden kann. Immerhin wurde bisher erreicht, dass zwei Stelen mit Informationen aufgestellt wurden. „Wie groß das Interesse der Bevölkerung an diesem Gebäude ist, wurde bei dem Ampfinger Tag des Denkmals sichtbar“, so Vorsitzender Matthias Brandstetter. „Wir haben an diesem Tag gezeigt, dass man mit ganz einfachen Mitteln Informationen im Bunker zeigen kann“.
Matthias Brandstetter ist der festen Überzeugung, dass es wichtig ist, dass Heranwachsende die Möglichkeit bekommen, sich darüber zu informieren, wie es damals wirklich war. „Wir brauchen viele, die den immer mehr aufkommenden Wildwuchs an Desinformation und Geschichtsverdrehungen bekämpfen. Nur wir können dafür sorgen, dass nicht vergessen wird. Auch hier bei uns wurden Verbrechen an der Menschheit begangen; und das man stets für ein friedliches Miteinander eintreten soll“, so Brandstetter.
Christian Nieberle berichtete von vielen Einnahmen und Ausgaben. Dennoch könne ein Plus in der Kasse verbucht werden.
Zum Ausblick gab Matthias Brandstetter an, dass man sich am Ampfinger Adventszauber beteiligen wolle. Am Freitag, 13. März 2026, soll das heuer ausgefallene Konzert von „Shapes of Swing“ nachgeholt werden. Und es gibt wiederein „Aufgspuit – Musik an Ostern“. Die alte Friedensglocke wird, falls es finanziell möglich ist, restauriert werden.
Ein weiteres Anliegen ist es dem Verein, den neu gebauten katholischen Kindergarten zu unterstützen. Brandstetter nannte beispielsweise einen Gemüsegarten anzulegen und ein Spielhaus für den Außenbereich anzuschaffen.
Bei den Neuwahlen wurde Matthias Brandstetter als Vorsitzender bestätigt und zu seinem Stellvertreter Peter Ebert gewählt. Kassier ist Christian Nieberle, Schriftführerin bleibt Elisabeth Brandstetter, Beisitzer sind Hans Peter Kohlschmid und Robert Oberauer. Die Kasse prüfen Heinrich Gillhuber und Martin Müller. „Die Vorstandschaft ist nun wieder für zwei Jahre gewählt, was danach sein wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, so Matthias Brandstetter. „Ob vielleicht mit der gleichen Besetzung die 25 Jahre vollgemacht werden, ob sich ein anderes Team findet oder aber irgendwann das Ende kommt? Wir wollen auf jeden Fall noch dafür sorgen, dass das kulturelle Leben in Ampfing von unserer Seite weitergeht“, sagte Brandstetter.
In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Josef Grundner für die Aktivitäten des Vereins und erklärt die Wichtigkeit des Gedenkortes am Bunker.