Zeitzeugen, Kränze und Böllerschüsse

von Redaktion

Die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag begannen in Gumattenkirchen mit einem von Otto Wagner und Heidrun Vitzthum geleiteten Wortgottesdienst in der Kirche St. Rupert. Am Kriegerdenkmal appellierte Heidrun Vitzthum, mit Worten statt mit Waffen zu kämpfen und mutig Zeichen gegen Angst, Gewalt, Irrlehren, Unrecht, Lügen zu setzen. Mettenheims Bürgermeister Josef Eisner rief dazu auf, an die aufgelisteten Opfer beider Weltkriege und alle Toten zu denken. Die Gegenwart sei geprägt von näherrückenden, kriegerischen Konflikten, neuartigen Kampfmitteln und der Diskussion um die Wehrpflicht zur Friedenssicherung, erklärte der Kommunalpolitiker. Als „Ausdruck besonderer Wertschätzung“ bezeichnete er die von der Gemeinde initiierte Instandsetzung des Kriegerdenkmals. Dafür bedankte sich Christian Schmid, der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Gumattenkirchen. Er bedauerte jedoch, dass die Zeitzeugen des vor 80 Jahren beendeten Zweiten Weltkriegs langsam verstummten. Doch gerade er sehe sich mit seinem Verein in der Verantwortung, ihre Erinnerungen zu bewahren und weiterzugeben. Zur Bekräftigung legten die Festredner Kränze am Kriegerdenkmal nieder. Foto /text Kretschko

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