Engelsberg – Die UBL hielt ihre Aufstellungsversammlung zur Gemeinderatswahl am 8. März 2026 im Gasthaus Babinger ab. 33 Wahlberechtigte zeigten ihr Interesse an der Vergabe der Listenplätze. Die UBL hatte sich dafür entschlossen, die Plätze eins bis sieben mit den amtierenden Gemeinderäten zu besetzen und en bloc abstimmen zu lassen, bis auf eine Stimme waren alle dafür.
Das heißt, dass Alexandra Schindler Listenplatz eins erhält, Martin Reichtalhammer auf Listenplatz zwei ist, Katja Neudecker belegt Listenplatz drei, Mario Lippacher Listenplatz vier, Günther Abel Listenplatz fünf, Stefan Freutsmiedl Listenplatz sechs und Josef Burggraf Listenplatz sieben.
Anschließend wurden die Listenplätze acht bis 14 gewählt: Andreas Schwoshuber, Sebastian Schwoshuber, Andreas Dunstmair, Tobias Knipping, Manfred Auer, Severin Kaiser, Monika Reisner. Zwei weitere wurden als Ersatz gewählt: Harald Bauer und Katharina Moser.
Die UBL hat derzeit acht von 14 Sitzen im Gemeinderat, nur stellvertretender Bürgermeister Hans Bauer scheidet aus Altersgründen aus. Dass sich fast alle Gemeinderäte zur Wiederwahl aufstellen ließen, zeugt von einer guten Stimmung im Gremium. Das hörte man auch bei der kurzen Vorstellung der Kandidaten. Martin Reichtalhammer blickte kurz auf die vergangenen fünfeinhalb Jahre Gemeindepolitik aus Sicht der UBL zurück. Die gesteckten Ziele seien mehr als erreicht worden. Die Zeiten waren herausfordernd, Engelsberg hat das gut gemeistert, so Reichtalhammer, durch vorausschauende Politik, ohne Stillstand. Beim Thema Feuerwehr Maisenberg wurde ein Kompromiss gefunden, das Thema Windkraft wollte die UBL relativ neutral angehen, so der Redner, allerdings wolle man keine fremden Investoren. Das Thema sei aber derzeit verflacht.
Auch zum Tempo 30 im Ortsgebiet sagte er, dass die UBL das befürwortet habe, weil man eine familienfreundliche Gemeinde sei. Es ist nicht selbstverständlich für eine Gemeinde mit 2700 Einwohnern, dass alles vor Ort vorhanden ist, was gebraucht wird. Dies sei das Ergebnis von aktivem, vorausschauendem Gemeinderat und Bürgermeister.
In die Zukunft schauend stehen auch wieder einige Projekte zur Umsetzung an, wie der Rathausumbau, das Musikhaus für die Andreasbläser, die Schulsportanlage, wie Laufbahn und Sprunggrube, ein neues Mehrzweckfahrzeug für die Feuerwehr Engelsberg und auch die Energiespeicherung vor Ort. gg