Zangberg – Im Schützenstüberl des Feuerwehrhauses trat die neu gegründete Wählergemeinschaft Zangberg (WGZ) zu ihrer Aufstellungsversammlung zusammen. Ziel des Treffens war die formelle Nominierung der Bewerber für die Gemeinderatswahl am 8. März 2026.
Die WGZ entstand als Reaktion auf geänderte kommunale Wahlvorgaben. Vertreter der neuen Gruppierung betonten, dass man mit der Listenbildung auf aktuelle Herausforderungen in der Gemeinde reagieren wolle. Bevor es zum offiziellen Teil überging, hatte jeder Bewerber noch die Gelegenheit sich vorzustellen. Die Ziele der Kandidaten sind schwerpunktmäßig folglich ausgerichtet: die Schaffung von zukunftsfähigem Wohnraum, die Förderung des Nachwuchses im örtlichen Vereins- und Gemeindeleben sowie das Bestreben, kommunale Kosten für die Bürger langfristig bezahlbar zu halten. Durch die Sitzung führte Wahlleiter Siegfried Mailhammer, der eingangs ausführlich die rechtlichen Rahmenbedingungen und Statuten erläuterte. Er informierte über die zulässigen Wahlverfahren, darunter geheime Abstimmungen ebenso wie Entscheidungen per Akklamation.
Ohne Gegenstimme per Akklamation wurden anschließend folgende Funktionen besetzt: Schriftführer wurde Julian Schick, Mitglied im Wahlausschuss waren Ingo Fiebiger und Christian Braun.
Als Kandidaten traten die Gemeinderäte Ingo Fiebiger, Thomas Rauscheder, Julian Schick und Christian Braun an. Diese vier Gemeinderatsmitglieder wurden im Rahmen einer geheimen Blockabstimmung auf die Listenplätze eins bis vier gesetzt, um der neuen Liste organisatorische und politische Rückendeckung zu geben. Im Anschluss erfolgte die Wahl der übrigen Kandidaten. Die Versammlung bestätigte folgende Bewerber für die WGZ-Liste: Peter Nunberger (12), Werner Hofstetter (5) Christian Braun (4), Richard Kirmaier (8), Katja Helmö (7), Michael Sögtrop (10), Gerhard Reichl (6), Stefan Steinberger, Thomas Heindl (11), Julian Schick (3), Ingo Fiebiger (1), Florian Huber (9) und Thomas Rauscheder (2).
Als Ersatzkandidaten fungieren Stefan Steinberger und Markus Lenczyk. Mit der formellen Aufstellung ihrer Gemeinderatsliste hat die Wählergemeinschaft Zangberg einen wichtigen Schritt in Richtung Kommunalwahl 2026 vollzogen.
Die WGZ und auch die WVZ wollen sich als parteiunabhängige Kandidatenlisten in die kommunale Entwicklung einbringen und kündigten an, ihre thematischen Schwerpunkte in den kommenden Wochen detailliert zu präsentieren. bfe