Zangberg – Die Wählervereinigung Zangberg (WVZ) lud die Bürger von Zangberg in den Bürgersaal ein, um die Aufstellung ihres Bürgermeisterkandidaten sowie der Kandidaten für die Gemeinderatswahlen vorzunehmen. Im Mittelpunkt des Abends stand zunächst die Möglichkeit für alle Bewerber, sich den Anwesenden persönlich vorzustellen.
Sie nutzten die Gelegenheit, um ihre Motivation und Ziele für die anstehende Wahl darzulegen. Insbesondere Neubürger äußerten sich positiv über ihr Leben und Wohnen in Zangberg. Sie betonten, dass sie sich in der Gemeinde sehr wohl fühlen, herzlich aufgenommen wurden, das Gemeindeleben als intakt und lebendig empfinden und sich daher gerne mit ihren Ideen und Erfahrungen einbringen wollen.
Bürgermeister Georg Auer blickte im Rahmen seiner erneuten Kandidatur auf einige bedeutende Meilensteine der vergangenen sechs Jahre zurück. Besonders hob er die umfangreichen Maßnahmen im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung hervor, die unter anderem mit der Errichtung der neuen Kläranlage einhergingen.
Zudem wurde ein neues HLF 10 für die Feuerwehr in Dienst gestellt, die Hochwasserfreilegung des Mühlbaches vorangetrieben und nicht zuletzt die Kindertagesstätte mit erheblichem finanziellem Aufwand ausgebaut. In seinem Rückblick lobte Auer die konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat und bat abschließend um Unterstützung für seine Wiederwahl als Bürgermeisterkandidat der Wählervereinigung Zangberg.
Die Leitung der Aufstellungsversammlung übernahm wieder einmal der erfahrene „Alt-Gemeinderat“ Alfred Huber. Nach einleitenden Erläuterungen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Abstimmungen leitete er zur schriftlichen Wahl des Bürgermeisterkandidaten über.
„Einstimmig“ lautete das durch den aus Peter Asenbeck, Johannes Auer und Albert Bauer bestehenden Wahlausschuss bekanntgegebene, wenig überraschende Ergebnis der Stimmauszählung. Georg Auer bedanke sich herzlich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen für weitere sechs Jahre als Bürgermeister in Zangberg.
Im Vorfeld hatten die Kandidaten gemeinsam beschlossen, die bisherigen Gemeinderäte entsprechend des Wahlergebnisses von 2020 auf die Listenplätze eins bis fünf zu setzen. In geheimer Blockwahl wurden somit Georg Auer, Josef Buchner, Albert Bauer, Peter Asenbeck und Johannes Auer gewählt – auch hier fiel das Votum einstimmig aus. Für die sieben weiteren Listenplätze bewarben sich insgesamt neun Kandidaten. Es wurde vereinbart, dass die beiden Letztplatzierten dieser Wahl als Ersatzkandidaten gemeldet werden. Die Auszählung der abgegebenen Stimmen ergab folgende Reihenfolge auf dem Wahlvorschlag: 6. Baumgartner Simon, 7. Losert Tonja, 8. Rauscheder Georg, 9. Matzinger Simon, 10. Steckermeier Josef junior, 11. Dr. Lutz Woldrich, 12. Ferdinand Losert. Carsten Dörner und Stefan Kern werden als Ersatzkandidaten gemeldet.
Nach zügigem Ablauf konnte Alfred Huber die Versammlung beinahe in Rekordzeit schließen. Bürgermeister Georg Auer betonte abschließend, dass er mit einer ausgewogenen und engagierten Mannschaft zuversichtlich in die Kommunalwahl 2026 startet.