Aschau – Die Aschauer CSU kam im Moyer Hof zusammen, um ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2026 zu nominieren. Als Wahlvorstand führte Bezirksrätin Claudia Hausberger gekonnt durch den Abend, sodass am Ende ein Bürgermeisterkandidat, 16 Gemeinderatskandidaten und eine Ersatzkandidatin von der Versammlung bestätigt werden konnten.
Zunächst gab jedoch der amtierende Bürgermeister Christian Weyrich einen Rückblick auf die vergangene Wahlperiode und bewarb sich erneut für das Amt. Der Start 2020 war, bedingt durch Corona, keine leichte Zeit und die halbe Legislaturperiode war geprägt von der Pandemie. Auch wenn man nicht alle Ziele umsetzten konnte, so stand doch vieles auf der Agenda, das erfolgreich abgeschlossen wurde, meinte Weyrich.
Auch einige Altlasten mussten noch zu Ende geführt werden, was teilweise nicht leicht und auch undankbar war, aber diese schwierigen Bedingungen haben auch zusammengeschweißt. Besonders hob Weyrich hervor, dass man sich Leitlinien in sieben Gebieten gesetzt hat, die die Arbeit geprägt haben. In den Bereichen Ortsentwicklung, Wohnen und Leben, Soziales, Ehrenamt, Infrastruktur, Wirtschaft und Umwelt konnten so einige Erfolge erzielt werden, die vor allem nachhaltig sind.
Weyrich hob hervor, dass man noch lange nicht am Ende sei und sich immer neuen Herausforderungen stellen müsse. In den letzten Jahren habe auch er viel gelernt und sei maximal motiviert, so weiterzumachen und „miteinander für Aschau anzupacken“. Sein Wahlspruch lautet deshalb „Gemeinsam.Weiter.Machen.“ In der Versammlung wurde er mit 22 von 23 Stimmen zum erneuten Bürgermeisterkandidaten der CSU Aschau gewählt.
Landrat Max Heimerl lobte „die hervorragende Arbeit der CSU-Fraktion in der vergangenen Legislaturperiode“. Der Bürgermeisterkandidat Christian Weyrich ist in seinen Augen wieder verdient nominiert worden. In Aschau merke man besonders, dass die Entwicklung vorangeht. „Bei den Entwicklungshotspots im Landkreis ist Aschau als Zugpferd dabei“, so Heimerl. In Aschau werde vor allem eine konsequente und zukunftsorientierte Arbeit betrieben.