Obertaufkirchen – Seit 2001 gibt es die UWG Freie Bürger in Obertaufkirchen. Die unabhängige Wählergemeinschaft ist parteiunabhängig und schreibt freies Denken und Nachhaltigkeit groß. Seit 2002 ist sie stets im Gemeinderat vertreten. Bei ihrer Aufstellungsversammlung in der Brauereigaststätte Stierberg übernahm die Vorsitzende Elisabeth Auer die Wahlleitung. Der Reihe nach gewählt wurden in geheimer Wahl: Johann Kirschner. Er ist Gemeinderat in Obertaufkirchen, Betriebsrat bei einer Firma in Haag und Mitglied in vielen Vereinen. „Es ist wichtig, seine Meinung zu sagen“, findet er.
Ulrich Stimmer, Betriebshelfer im Landkreis Mühldorf, ist ehrenamtlich bei der FFW seit 30 Jahren. Seit 2013 ist er in der Nachbarschaftshilfe ehrenamtlich tätig, seit 27 Jahren im Pfarrgemeinderat, wo er heute den Vorsitz hat. Außerdem singt er seit 30 Jahren im Chor und übernimmt die Ministrantenbetreuung. Ihm ist das Thema Umwelt wichtig.
Barbara Auer, macht eine zweite Ausbildung zur Hauswirtschafterin, führt ehrenamtlich die Kasse bei der FFW, möchte zeigen, auch junge Frauen interessieren sich für Politik. Sie setzt sich ein für nachhaltiges Wachsen und Integration.
Franz Maier, war fünf Jahre lang in Dorfen und kam nun zurück nach Obertaufkirchen. Er möchte erhalten, nicht nur die Gemeinde wachsen sehen.
Anton Luber, Steuerfachangestellter und Kassier der UWG Freie Bürger.
Weiter wurden gewählt: 6. Maria Mangstl, 7. Christian Weber, 8. Josef Gill, 9. Susanne Huber, 10. Michael Tröstl, 11. Stefan Auer, 12. Korbinian Stadler, 13. Korbinian Grundner, 14. Franz Hartinger. Beauftragte für die Gemeinde wurden Elisabeth Auer und Franz Hartinger. Ersatzkandidaten wurden Martin Hanslmaier und Alfred Huber. Während der Auszählung der Stimmen berichteten die Gemeinderäte Johann Kirschner und Ulrich Stimmer von ihrer Arbeit im Gemeinderat. Johann Kirschner hatte sich engagiert beim Thema Funkmasten und was man dagegen tun kann. Auch die Verfüllung von arsenhaltigem Material in der Kiesgrube bei der Autobahn und die Abwehr eines Amazon-Verteillagers auf dem Gelände der Greilmeier-Spedition waren seine Themen.
Für den Hochwasserschutz in Oberornau setzten sich beide Gemeinderäte ein. Ulrich Stimmer betonte außerdem, die UWG Freie Bürger war lange gegen die Autobahn. Die Wohnpreise seien in die Höhe geschnellt. Die Schule hätte viele Kinder, ein Kinderhort sei vorgeschrieben und dafür werde der Keller umgebaut. Er sprach sich für ein moderates Wachstum aus und für den gut dosierten Einsatz von finanziellen Mitteln. Er betonte aber auch die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Franz Ehgartner und die sachliche Arbeit im Gemeinderat. sn