Engelsberg – Die Aufstellungsversammlung der Freien Wähler Engelsberg leitete der Vorstand der Freien Wähler Engelsberg, Dr. Peter Aigner. Ihre Ziele stellte Franz Gsinn vor.
Gsinn nannte einige Meilensteine der nun zu Ende gehenden Wahlperiode. Der Ausbau und die Erweiterung der Kindertagesstätte führten zu einer Erweiterung des Umfangs der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, zusammen mit dem gebührenfreien Kindergarten wurde der hohe Stellenwert der Familien in der Gemeinde herausgestellt. Ein großes Projekt war auch die Realisierung des Begegnungsparks Inhausen, dies, so Gsinn, sei ein Paradebeispiel, was durch echtes Zusammenhelfen entstehen kann und umsetzbar und finanzierbar bleibt. Das Projekt ist für alle Engelsber- ger! Und dann kam Gsinn auch noch auf die behutsame Weiterentwicklung der Gemeinde durch Baulandausweisung zu sprechen. Die Ausstattung der Feuerwehr Maisenberg schaffte eine klare Zuständigkeit und die Maßnahme ist ein weiterer Beitrag zum Erfolg der Gemeinde, nämlich den Erhalt des Friedens. Friede und Zusammenhalt stehen im Zentrum „unserer Bemühungen“, so Gsinn. Nicht mitgetragen haben die Freien Wähler die private Verkehrsüberwachung, man wolle Vertrauen in die Bürger haben, das Tempo 30 im Ort allerdings habe man befürwortet.
In Zukunft, so der Ausblick Gsinns auf die nächste Legislaturperiode, soll weiterhin das Ehrenamt im Fokus stehen, die Unterstützung der 32 Ortsvereine, die unschätzbaren Dienst im Ehrenamt leisten und die „Herzkammer unseres Zusammenlebens“ darstellen. Die Wertschätzung der Feuerwehr und des BRK mit entsprechender Unterstützung ist ein weiterer wichtiger Punkt, ebenso die Landwirtschaft, die weiterhin leistungsfähig sein muss, dafür braucht es die richtigen Entscheidungen.
Ebenso ist ein starkes Gewerbe wichtig, man wolle die Betriebe weiterhin unterstützen, gute Rahmenbedingungen schaffen, damit diese gut wirtschaften können, um die Daseinsvorsorgeeinrichtungen im Ort zu nutzen. Hinter der Energiespeicherung vor Ort stehe man ebenso wie zur Fernwärme, insbesondere die Netzverdichtung stehe im Fokus.
Weitere Punkte sind die enkeltaugliche Entwicklung der Gemeinde, die Errichtung einer Sportanlage an der Schule, das umweltfreundliche Angebot des LBV, der Rathausumbau, das Haus der Musik und das Zusammenwirken von politischer und kirchlicher Gemeinde sowie die Erhaltung der Infrastruktur. Bewährtes solle erhalten werden. Die Freien Wähler, so Gsinn, stellten aktuell den Dritten Bürgermeister, den Vereins- und Jugendreferenten im Gemeinderat und den Aufsichtsratsvorsitzenden der Fernwärme. Derzeit haben die Freien Wähler sechs der 14 Sitze im Gemeinderat Engelsberg, man strebe eine ausgewogene Sitzverteilung an, das Ziel sei, einen weiteren Sitz zu erobern. Auch den Bürgermeisterkandidaten Martin Lackner unterstütze man.
Karl Scheitzeneder moderierte die Kandidatenvorstellung und die anschließende Wahl der Kandidaten auf die vorgeschlagenen Listenplätze. Es sei eine bunte Mischung, er dankte für die Bereitschaft zur Kandidatur. Es wurde im Block gewählt, ebenso bei den Ersatzkandidaten. Eine Vorstellungsversammlung der Freien Wähler Engelsberg ist im Februar 2026 geplant. Bürgermeisterkandidat Martin Lackner stellte sich und seine Ideen für die Zukunft der Gemeinde vor.gg