Neumarkt-St. Veit – Ein großes Aufgebot des Kreisverbandes der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften sowie der KSK Neumarkt-St. Veit traf sich an der KZ-Gedenkstätte in Neumarkt, um einen Baum gegen das Vergessen zu pflanzen. Fachwirt Stefan Zimmermann stellte kurz die Baumfelsenbirne vor, die zudem als Farbtupfer die nahe Bank beschatten wird. Zweiter Vorsitzender des Kreisverbandes, Uwe Weber: „Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, die Erinnerung an die Nazi-Vergangenheit hochzuhalten, darum soll hier ein Baum zur Mahnung gepflanzt werden“. Bürgermeister Erwin Baumgartner ging kurz auf die Geschichte des KZ-Friedhofes ein und bezeichnete ihn als Waisenkind. Umso erfreuter sei er, weil die parkähnliche Gedenkstätte mit der Baumpflanzung aufgewertet werde. Der Vorsitzende der KSK Neumarkt-St. Veit, Ludwig Spirkl, bezeichnete den Tag heute als Gedenktag. „Wir Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften sind gegen Neid, Hass und Gewalt. Die Menschen sollten in jeder Epoche an Gedenkstätten innehalten und über Verbrechen gegen Menschlichkeit nachdenken.“nz