Niedertaufkirchen – Nach den Berichten der Vorstandschaft des Skiclubs über die Vereinsarbeit im Jahr 2025 konnte der Eindruck entstehen, dass da fast jeden Tag etwas stattgefunden hat. Selbst am Tag der Jahresversammlung war am Nachmittag bereits der Nikolaus im Vereinsheim Restaurant Söll für über 30 Kinder erschienen. Zusammen mit Eltern und Jugendleitern wurde eine nette Nikolausfeier abgehalten.
Am Abend eröffnete der stellvertretende Vorsitzende Tobias Friedhuber mit seinem Bericht die Versammlung. Er erinnerte an die 40-Jahr-Feier von 2024, die noch ins 25er-Jahr reinwirkte, an den Gedenkgottesdienst und an die großen Anstrengungen, die der Verein für die Fortbildung seiner 25 Skilehrer immer unternimmt. Er warb gleichzeitig bei Mitgliedern, sich zu Übungsleitern und Skilehrern ausbilden zu lassen, denn der Bedarf an Ausbildern sei enorm, Die Skischule des Vereins ist sehr gefragt. Der vereinseigene Christkindlmarkt war witterungsbedingt etwas unglücklich verlaufen, wird aber am vierten Adventssonntag mit Lichterwanderung wiederholt. An allen Veranstaltungen im Ort war der Skiclub dabei, auch besuchte er viele Veranstaltungen befreundeter Vereine. Das neueingeführte Mountainbiken war gut angenommen worden und wird nächstes Jahr auch für Erwachsene angeboten. Der 18. Gemeindelauf im September war wieder sehr familiärer und wurde gut angenommen, auch von auswärtigen Gästen. Mit der neuen Übungsleiterin für Pilates, Conny Huber, verfügt der Verein nun über acht Ausbilder mit DOSB-Lizenz.
Das dürfte bald zu wenig werden, denn die Mitgliederzahl wuchs im Jahr 2025 wieder um fast zehn Prozent auf 575. In acht Vorstandssitzungen hatten die Verantwortlichen alle Unternehmungen geplant und für deren Durchführung gesorgt. Der Sportleiter, Franz Lohr, zählte Ereignisse wie Skikurstag, Skilehrerausbildung, Skipflegetage, Skitouren, Skirennen, Gemeindelauf und Teilnahme an auswärtigen Läufen auf und berichtete von einzelnen Erlebnissen und Ergebnissen. Vom Mountainbiken und Wettbewerben, vom wöchentlichen Kinderturnen und Qigong.
Manuel Schmid berichtete von den Fortbildungen, die dringend erforderlich sind, von den Skikursen und anderen Veranstaltung. In diesem Verein hilft jeder gerne mit, aber Dreien dieser Ehrenamtlichen wollte er besonders für jahrzehntelange unermüdliche Einsätze danken. So gab es Beifall für „Matzinger Helle“, an „Huba Miche“ und an „Franze, da Lohr“. In den Terminen der Schriftführerin Elke Leserer kamen alle Berichte noch einmal zusammengefasst. Schatzmeister Martin Obermeier berichtete detailliert von den Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuschüssen und von den Ausgaben für Anschaffungen, Ausbildung und „Betriebskosten“. Die Einnahmen aus der 40-JahrFeier seien, wie besprochen, in die Ausbildung und Neuanschaffungen geflossen. So kam es, dass der Verein 2025 über 11.000 Euro mehr Ausgaben als Einnahmen hatte. Dennoch quälen den Skiclub keine finanziellen Sorgen.
In den Grußworten dankte die Zweite Bürgermeisterin Anneliese Schaber dem Verein für seine unermüdliche Arbeit, womit sie den Mitmenschen auf so hohem Niveau Sport und Unterhaltung bieten. BLSV-Kreisvorsitzender Erwin Zeug, der während des gesamten Abends schon die besondere Stimmung im Saal bewundert hatte, sprach dem Verein höchstes Lob aus. „Ihr führt euren Verein mit großem Verantwortungsbewusstsein und mit Freude. Dafür gebührt euch höchster Dank.“
Anschließend wurden Mitglieder ausgezeichnet, die dem Verein seit vielen Jahren angehören, viele von ihnen hatten und haben noch wichtige Posten übernommen. Für 15-jährige Vereinstreue wurden mit Nadel und Urkunde geehrt: Ramona Aigner, Franz Altschäffel, Simon Dirnberger, Lena Klemisch, Nico Kocher, Lisa Kohlbeck, Lena Kreuzpointner, Lena Sigl, Markus Strobl, Johanna Widmayer und Simone Zettl.
40 Jahre gehören dem Verein an: Stephan und Thomas Brunnmeier, Margarethe Friedhaber, Florian Häglsperger sowie Johann
Häglsperger senior und junior, Wally Häglsperger, Anton Kohlbeck senior und junior, Martin Kohlbeck, Martin Lohr, Georg Schmid und Helmut Steinberger.nz