Kandidaten ist Gemeindewohl wichtig

von Redaktion

Die überparteiliche Wählergruppe Mettenheim (ÜWG) stellte ihre Kandidaten für den Gemeinderat vor

Mettenheim – Mitglieder der überparteilichen Wählergruppe (ÜWG) Mettenheim trafen sich zu ihrer Aufstellungsversammlung für den Gemeinderat beim Kreuzer-Wirt. Die Vorsitzende Marianne Lazarus eröffnete die Wahlveranstaltung, bei der unter 24 wahlberechtigten Teilnehmern zehn Kandidaten gewählt wurden. Der Landtagsabgeordnete Markus Saller übernahm die Wahlleitung.

Insgesamt waren 16 Listenplätze zu belegen, die teilweise durch eine Mehrfachbesetzung der Kandidaten aufgefüllt wurden.

Im Ergebnis ergab sich folgende Wählerliste: Die Plätze eins und zwei besetzt die 55-jährige Gemeinderätin Claudia Hohenberger (ÜWG), deren Herz für den Schießsport (Altschützen Mettenheim) schlägt. Sie ist es gewohnt, Verantwortung zu tragen, als stellvertretende Schützenmeisterin genauso wie als Pfarramtssekretärin. Auf den Plätzen drei und vier rangiert der von der SPD zur ÜWG gewechselte Gemeinderat Dietmar Aimer, der auch für die ÜWG/UWG für den Kreistag kandidiert. Der 56-jährige Notfallsanitäter wohnt seit über 40 Jahren in Mettenheim. Wichtig ist ihm sein Ehrenamt und die Kommunalpolitik. Platz fünf und sechs gingen an den 44-jährigen Finanzbeamten und ÜWG-Gemeinderat Florian Gaspar, der zugleich an der Spitze des TuS und der Abteilung Tischtennis agiert, aber auch ÜWG/UWG-Kreistagskandidat ist. Den siebten und achten Platz belegt die 42-jährige Sabine Westermair, die als Logistikleiterin arbeitet und sich für eine stabile örtliche Nahversorgung einsetzt. Den neunten und zehnten Platz hat Roland Dichtl inne, der einen selbstständigen Hausmeisterservice leitet. Doch schätzt er auch das Ehrenamt, beispielsweise im Aufsichtsrat des Dorfladens und in der Kirchenverwaltung. Listen-Neuling Eva Dichtl nimmt den elften und zwölften Platz ein. Sie absolviert eine Lehre zur Bürokauffrau und versteht sich als Interessenvertreterin der Jugend in der Gemeinde. Der 13. Platz wird von dem 53-jährigen Berufskraftfahrer Roland Hofmeister eingenommen, der seit 1993 in seiner Heimatgemeinde wohnt und in die Kommunalpolitik mehr Schwung bringen möchte. Den 14. Platz belegt die 43-jährige Sarah Gaspar, die beruflich im Vertragsmanagement tätig ist. Sie plant, sich künftig aktiver in die Arbeit für die Gemeinde einzubringen. Den 15. Platz nimmt der 59-jährige gebürtige Mettenheimer Hermann Kleindorfer ein, der im Erdgasspeicher beschäftigt war und jetzt als freigestellter Betriebsrat lebt. Er wünscht sich, dass die Bürgeranliegen stärker berücksichtigt werden und sich eine neue Perspektive für seinen Heimatort eröffnet. Auf dem 16. Platz ist Silvia Hofmeister eingetragen. Sie ist Erzieherin in Lohkirchen und möchte sich außerdem für ein vielfältigeres Sport- und Kulturangebot in Wohnort- und Waldnähe engagieren.

Markus Saller und die scheidende Vorsitzende der ÜWG Marianne Lazarus würdigten die Bereitschaft der Teilnehmer, politische Verantwortung zu übernehmen.

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