Handgefertigte Holzwaren bereicherten das Angebot des Weihnachtsgartens.
Neumarkt-St. Veit – Als Neumarkter Erfolgsgeschichte bezeichnete Werbegemeinschaftsvorsitzender Christian Göttlinger den Weihnachtsgarten bei der Eröffnung. Der Christkindlmarkt, der früher am Johannesplatz war, zog 2009 um und öffnete im „Krabbegarten“ als Weihnachtsgarten, direkt neben dem Rathausgarten von Schloss Adlstein.
Bürgermeister Erwin Baumgartner freute sich ebenso über den Zuspruch, was er auf die Einzigartigkeit der Lokalität eines Waldgartens mitten in der Stadt zurückführte. Schon von Beginn an war das Gelände dicht bevölkert und der gute Besuch sollte das ganze Wochenende anhalten.
Insbesondere am Samstagabend beim Besuch der Rauhnachtsfürsten gab es kaum mehr ein Durchkommen. Für deren beeindrucktende Tanz- und Schauvorführung wurde aus Platzgründen der angrenzende Schlossgarten benötigt. Vor dem Prolog des Neumarkter Christkindes, das heuer von Julia Pavenzinger dargestellt und von zwei Engeln begleitet wurde, stimmte das „Rotarische Alphorngebläse“ mit weihnachtlichen Weisen auf den vorweihnachtlichen Markt ein.
Zu den klassischen Ständen mit Punsch, Glühwein, Bratwurst, Plätzchen, Waffeln und Crêpes gab es auch Liköre, Burger und alle möglichen Speisen und Getränke.
Besonders umfangreich war aber das Angebot an Bastelwaren, Textilem, Keramik, Büchern, Krippen und Weihnachtswaren. Dazu gab es Schmuck, Honigprodukte, Seifen oder Öle.
An allen Tagen besuchte auch der Nikolaus mit seinem Krampus den Markt und verteilte Aufmerksamkeiten an die Kinder.
Konzerte der Stadtkapelle, der Egglkofener Hofmarkmusikanten oder die Einlage der Tanzmäuse bereicherten das Marktgeschehen. „Es ist eine Riesengemeinschaftsleistung, die den Erfolg möglich macht“, so Göttlinger. Möglich ist das Ganze nur dadurch, dass die Stadt das Gelände und die Infrastruktur und die Leistungen des Bauhofs zur Verfügung stellt.
„Schon Monate vorher beginnt unsere Bettina Hartel mit den organisatorischen Vorbereitungen, kümmert sich um Stände, das Christkind und viele andere Kleinigkeiten. Marianne Berghammer kümmert sich um die Einkleidung des Christkindes und seiner Engel, die Bürgermeistersgattin Hilde Baumgartner dekoriert den Garten mit Windlichtern und der Vorsitzende der Werbegemeinschaft kümmert sich mit einigen Mitgliedern um Werbung, den Ablauf, Dekorationen und viele andere Kleinigkeiten“, verrät Göttlinger weiter.
Vor allem seien es die Betreiber der Stände, meist sind es Vereine, soziale Einrichtungen, Künstler oder private Bastler, die den Markt ausmachen, die teilweise mit dem Markt gewachsen seien, viele davon sind schon viele Jahre mit dabei und dekorieren die Stände mit viel Herzblut und das spüre man.