Stefanskirchen – „Da Grantlhuaber“ von Peter Landsdorfer – so heißt das Theaterstück der Theatergruppe Stefanskirchen. Die Vorbereitungen für das 1.200-jährige Jubiläum von Niederkaltenkirchen laufen auf Hochtouren. Bürgermeister Franz-Josef Dimpflmayr (Christoph Nicklbauer) ist mit der Organisation ausgelastet und hat kaum Zeit für seine alltägliche Arbeit. Der Gemeindebeamte Grantlhuaber (Stephan Nicklbauer), seine rechte Hand, erledigt viele Dinge auf dem kleinen Dienstweg.
Der schwerhörige Wirt (Stefan Hartinger) und der Bestatter (Franz Leipfinger) stehen hinter Dimpflmayr und sind ihm beim großen Fest behilflich. Auch seine Frau (Monika Baumgartner) unterstützt ihn in allen Belangen. Mitten in den Vorbereitungen kommen auf Dimpflmayr viele wichtige gemeindliche Entscheidungen hinzu, was ihn immer nervöser werden lässt.
Die neue Dorflehrerin (Theresia Leipfinger), die Dimpflmayr beim Dorffest kennengelernt hat, erwartet von ihm die kostenlose Dienstwohnung, die er ihr bei einigen Gläsern Champagner versprochen hat. Die Großbäuerin Loderbauer (Amanda Leipfinger) fordert von ihm, dass im Naturschutzgebiet ein Badesee mit Freizeitanlage errichtet wird.
Die Scherenschleiferin (Waltraud Oberbauer) besteht als Gemeindebürgerin darauf, dass sie Anspruch auf die Jagdhütte hat. Außerdem hat sich seine Tochter (Anja Zieglgruber) in den jungen Kapellmeister (Maximilian Nicklbauer) verliebt, der auch beim Fest die musikalische Leitung haben will, was Dimpflmayr vehement ablehnt.
Da die Vorbereitungen zum Fest im vollen Gange sind, kann sich Dimpflmayr um die Angelegenheiten nicht kümmern, was ihm später zum Verhängnis wird. Denn damit hat die pfauenhafte Franz-Josef Strauß-Reinkarnation nicht gerechnet, dass akkurat die Frauen seine „Mia-san-mia-Politik“ gewaltig ins Wanken bringen. Große Unannehmlichkeiten kommen auf ihn zu und eine Tragödie bahnt sich an.
Außerdem wirken mit: Bernhard Marschmann (Bühne/Technik), Florian Steinberger (Technik) und Fabian Leipfinger als Souffleur, sollte es einmal zu Stockungen kommen.
Die Spieltermine sind am Samstag, 3. Januar, um 20 Uhr, am Sonntag, 4. Januar, um 14 Uhr und um 20 Uhr, am Freitag, 9. Januar, um 20 Uhr und am Samstag, 10. Januar, um 20 Uhr. Einlass ist jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn. Karten gibt es nur an der Tages- und Abendkasse. stn