Zwischen heiteren und besinnlichen Liedern Geschichten erzählt

von Redaktion

Musikalischer Frühschoppen des Kulturvereins im Schwindegger Bürgerhaus

Schwindegg – Schon ab dem frühen Vormittag herrschte Betrieb in der Stube im Bürgerhaus. Musiker und Gäste fanden sich ein. Die Liedtexte für das „Kufsteinlied“, für „Aus Böhmen kommt die Musik“ sowie weitere Lieder der Volksmusik lagen auf den Tischen bereit. Eine ehrenamtliche Bedienung servierte Brotzeit und Bier. Der musikalische Frühschoppen des Kulturvereins begann.

Die Stockheisl-Musikanten, bestehend aus Alois Sonnleitner an der Ziach und am Waschbrett, Josef Nirschl an der Gitarre und am Bariton, Roland Reichl am Akkordeon und als Sänger sowie Norbert Hoferer an der Steirischen Harmonika, begleiteten den musikalischen Frühschoppen und regten zum Mitmachen an. Tatsächlich kamen Musiker von nah und fern, die gerne mitspielten, sowie Gäste, die zuhörten und mitsangen. Musiker waren aus Buchbach, Neumarkt-St. Veit und sogar aus Simbach angereist. Jeder, der spielen wollte, war eingeladen.

Bald waren alle Tische im Raum besetzt, und an jedem Tisch zog jemand ein Instrument hervor. Ein Herr spielte „Süßer die Glocken nie klingen“ auf der Ziach, während Roland Reichl von den Stockheislern, der moderierte, den Ablauf verkündete: „Die erste Runde werden Weihnachtslieder gespielt, dann folgen allgemeine Volkslieder und zum Schluss sind immer die Stockheisl-Musikanten wieder dran, die ein Lied zum Mitsingen spielen.“

Ein Musiker beendete sein Stück, der nächste begann, man spielte zusammen oder allein, gesellte sich zu den Stockheislern oder hatte sich den Mitspieler mitgebracht. Viele spielten Akkordeon oder Ziach. Zwischen den heiteren oder besinnlichen Liedern wurden Witze zum Besten gegeben und Geschichten erzählt. Alles kam wie zufällig zusammen, spontan und ungeplant, doch ergab sich ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Auch die Kinder machten mit und spielten Saxofon oder Ziach. Mit Letzterer trat Florian Dürner auf, der mit gekonntem Schwung und schnellem Spiel beeindruckte. Alle, die etwas beitrugen, erhielten viel Applaus, und die Stimmung war großartig. Die Lieder zum Mitsingen am Ende der Runde, „Es werd scho glei dumpa“ oder „Der Mond hält seine Wacht“, trugen zur gemütlichen Atmosphäre bei, und die anschließende Ratschpause wurde zum Austausch genutzt. Ein ganzer Tisch mit jungen Leuten war ebenfalls anwesend, bereit, in die Tradition des Stammtischs hineinzuwachsen. Foto sn

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