Neumarkt-St. Veit – Das Adventssingen in St. Veit wurde von acht Gruppierungen aus dem Pfarrverband gestaltet. Brigitte Scharnagl, Gründerin und Leiterin des Niederbergkirchner Projektchores, organisierte mit ihnen ein beachtliches Adventssingen. Der große Projektchor, kleinere Singgruppen, Blechblas- und Saitenmusik sowie die Orgel lieferten dabei beeindruckende Beiträge. Im nur von Kerzen beleuchteten Kirchenschiff fanden bei Weitem nicht alle Besucher einen Sitzplatz. Den Sängern und Musikanten genügten Kerzen oder kleine Lämpchen. Der gesamte Altarraum war bis vor die Stufen mit Musizierenden und Sängern belegt. Es herrschte eine erwartungsvolle Stimmung. Mit dem Lied „Sind die Lichter angezündet“ von Hans Sandig, das alle Chöre sangen, wurde diese Stimmung warm und heimelig gefördert. Nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrer Franz Eisenmann folgten die Darbietungen Schlag auf Schlag. Nacheinander zeigten die Gruppen, wie sie sich und andere auf den Advent einstimmen. Der Projektchor tat dies mit Werken von Hammerschmidt („Machet die Tore weit“) und Händel („Freue Dich, Welt“). Die kleineren und in ihren Pfarreien bereits bekannteren Gesangsgruppen brauchten sich aber nicht zu verstecken. Es war wie ein Kranz aus leuchtenden Perlen, was die Chöre „Echo“, „Männerschola“, „Vitussingers“ und „St. Veiter Singgruppe“ vortrugen. Dazwischen erklangen Weisen, gespielt auf Blechblasinstrumenten oder auf Saiten. Mit überwiegend dunklem Blech erfüllte die „Schoadnofamusi“ warm das Kirchenschiff, während mit Hackbrett, Zither und Gitarre die „Roßbacher Saitenmusik“ auf ihre Weise die stade Zeit darstellte. Organist Florian Lanzinger brachte mit einer sehr melodiösen und ruhigen „Saraband in F“ die Orgel in Erinnerung, für deren Renovierung die Spenden dieses Abends gedacht waren.
Bei Glühwein und Plätzchen im Försterhof klang der Abend aus.nz