Vollsperrung in der Winterpause aufgehoben

von Redaktion

Baustelle Pürtener Kreuzung früher als geplant offen – Ende April 2026 Arbeiten komplett abgeschlossen

Waldkraiburg – Gute Nachrichten für Verkehrsteilnehmer in Waldkraiburg: Die Vollsperrung an der Pürtener Kreuzung ist für die Winterpause aufgehoben. Dank des guten Wetters konnten die Asphaltierungsarbeiten früher als geplant abgeschlossen werden. Der Bahnübergang ist für Autos, Radfahrer und Fußgänger wieder passierbar.

Es waren harte Monate für die Autofahrer rund um die Pürtener Kreuzung in Waldkraiburg – lange Umwege und die Geduld vieler Verkehrsteilnehmer gehörten zum Alltag. Anwohner waren genervt von Autofahrern, die Schleichwege nutzten. Kurz vor Jahresende gibt es jedoch gute Nachrichten: Die Vollsperrung rund um den Bahnübergang kann aufgehoben werden.

Sperre einen Tag

früher aufgehoben

Strahlend blauer Himmel und Temperaturen über zehn Grad Celsius – ein ungewöhnliches Dezember-wetter, was aber den Bauarbeiten zum Umbau der Pürtener Kreuzung in die Karten spielte: „Das Wetter war entscheidend, dass noch kurz vor der Winterpause asphaltiert werden konnte“, erklärt Veronika Nies, Gebietsabteilungsleiterin am Staatlichen Bauamt Rosenheim.

Unter der Wintersonne dampfte der frisch aufgebrachte Asphalt, während eine Walze den Asphalt verdichtete. Dass an der neuen Straßenunterführung auf Hochtouren gearbeitet worden ist, ist sicherlich vielen Verkehrsteilnehmern nicht entgangen.

Dass dies gelingt, war bis zuletzt unklar. Wäre es nämlich zu kalt oder zu nass gewesen, hätte der Asphalt nicht aufgebracht werden können – die Straßenunterführung wäre während der Winterpause womöglich weiterhin gesperrt geblieben.

Die Vollsperrung kann ab dem heutigen Donnerstag aufgehoben werden – und damit einen Tag früher als geplant. Aufgehoben ist damit auch die Sperrung für den Geh- und Radverkehr. Zu Fuß oder mit dem Rad kann die Bahnlinie nun auf direktem Weg unter der neuen Bahnbrücke passiert werden. Damit entfällt auch der Ersatz-Shuttlebus, der wegen der Sperrung des Bahnübergangs Waldkraiburg im Einsatz war. „Unser Plan ist aufgegangen. Es freut uns sehr, dass wir die Sperrung aufheben können, bevor wir die Baustelle winterfest machen. Danach geht’s dann schon an den Endspurt“, sagt Veronika Nies.

Damit bleiben die Bauarbeiten rund um den Umbau der Pürtener Kreuzung im Zeitplan. „Wir sind dieses Jahr wirklich gut vorangekommen.“ Weil im Frühjahr wegen uneinsichtiger Autofahrer die Einbahnregelung des Bahnübergangs in eine Vollsperrung umgewandelt wurde, konnten zudem Arbeiten teilweise vorgezogen werden. „Das kommt uns jetzt zugute“, sagt Nies.

Bis Ende April 2026 soll der Knotenpunkt Pürtener Kreuzung komplett umgebaut sein. Anstelle der bisherigen Kreuzung sind seit Längerem zwei Kreisverkehre und eine Brücke zu befahren, der Bahnübergang ist einer Eisenbahnbrücke gewichen. In den leistungsfähigen und verkehrssicheren Knotenpunkt investiert das Staatliche Bauamt Rosenheim insgesamt rund 17,5 Millionen Euro.

Markierungen beim neuen Kreisverkehr fehlen noch

Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen, es fehlen unter anderem die Fahrbahnmarkierungen im Bereich des neuen Kreisverkehrs in Höhe der Teplitzer Straße und unter der Bahnbrücke. Bis das Wetter die Durchführung der Arbeiten wieder zulässt, ist hier also besondere Aufmerksamkeit beim Fahren geboten, teilt das Staatliche Bauamt mit. Was die Baufirmen im kommenden Frühjahr außerdem noch erledigen müssen, sind weitere Restarbeiten. 

„Es werden wohl noch Sperrungen nötig sein. Die werden aber nicht mehr so umfangreich sein wie in diesem Jahr“, erklärt Veronika Nies. Den Bürgern spricht sie ihren Dank aus für die Geduld und das Verständnis. Nach der Winterpause geht es an der Baustelle auf die Zielgerade: „Wir wollen den Knotenpunkt spätestens Ende April 2026 offiziell eröffnen.“

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