Heldenstein – Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Heldenstein ist in die heiße Phase der Kommunalwahl 2026 gestartet. Im Rahmen ihrer Jahreshaupt- und Aufstellungsversammlung am Dienstag, 16. Dezember, im Gasthaus „Alter Wirt“ hat die UWG ihre Kandidatenliste sowie ihre Ziele für die Kommunalwahl am Sonntag, 8. März 2026, festgelegt.
Einen eigenen Bürgermeisterkandidaten präsentierte die UWG dabei nicht. Nach Angaben der Wählergemeinschaft liegt dies nicht an mangelndem Engagement, sondern an veränderten Rahmenbedingungen: Im September 2025 beschloss der Gemeinderat, das Bürgermeisteramt in der kommenden Wahlperiode erstmals als Vollzeitamt zu führen – ein Novum für Heldenstein. Ein Kandidat aus den Reihen der UWG hätte das Amt gerne wie bisher im Ehrenamt angetreten, doch die kurzfristige Änderung machte eine Kandidatur unmöglich.
Die UWG begreift diese Situation als Chance und leitet daraus Vorteile für die Wähler ab. Statt eines Personalwahlkampfs setzt sie auf Sachpolitik ohne „Schaulaufen“ und kandidiert konsequent für eine starke Arbeit im Gemeinderat – dort, wo Haushalt, Projekte und Prioritäten entschieden werden. Parteiunabhängige, kritische und lösungsorientierte Entscheidungen stehen im Mittelpunkt. Gerade vor dem Hintergrund eines künftig vollzeitgeführten Bürgermeisteramts ist ein ausgewogener Gemeinderat als Gegenpol entscheidend: Balance statt Alleingang. Unter dem Motto „7+. Mehr Stimmen. Mehr Gestaltung“ formulierte die UWG ihr Ziel für den Gemeinderat: eine paritätische Sitzverteilung für eine ausgewogene Wählervertretung.
Mit einer engagierten Liste, klaren Zielen und einem positiven Zukunftsbild geht die UWG geschlossen und motiviert in den Kommunalwahlkampf 2026.