Bürgermeister Michael Hausperger tritt wieder an

von Redaktion

Auch Kandidaten ohne CSU-Mitgliedschaft dürfen auf die offene Liste

Oberbergkirchen – Zur Aufstellungsversammlung für die anstehenden Kommunalwahlen begrüßte der Ortsverbandsvorsitzende Franz Gottbrecht die Anwesenden im gut gefüllten Schützenheim in Aubenham. Die Wahlleitung übernahm der stellvertretende Kreisvorsitzende Alexander Eisner. Bei der CSU-internen Abstimmung wurde sich zunächst einstimmig für die offene Wahlliste entschieden, sodass auch Kandidaten ohne CSU-Mitgliedschaft auf die Liste dürfen.

Bürgermeister
tritt wieder an

Der amtierende Bürgermeister Michael Hausperger stellte sich anschließend als einziger Kandidat erneut zur Wahl. Seit 17 Jahren leitet er die Geschicke der Gemeinde Oberbergkirchen. Inzwischen ist der 64-Jährige Rentner und Austragslandwirt. Er warf einen Blick auf die vergangenen sechs Jahre. Er habe viel Geld in die Hand genommen, was auch Mut erforderte, aber sei stolz auf das, was er bewegen konnte. Dazu gehört der Ausbau von Glasfaser bis ins Haus im Außenbereich, die Modernisierung der Kläranlage in Bichling, die Schaffung zweier neuer Baugebiete, die Nachverdichtung im Ortskern durch den Bau von zwölf Wohnungen durch einen Investor, der Bau der Linksabbiegespur ins Baugebiet „Am Hang“ und nicht zuletzt der umfangreiche Ausbau der Kinderbetreuung durch einen neuen Kindergarten mit drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen sowie einen Hort. Natürlich sei nicht immer alles glatt gelaufen, aber „wer nix tut, kann nix verkehrt machen“, so der Bürgermeister.

Für die nächsten Jahre hat er sich die Ansiedelung von Gewerbe, neue Wohnkonzepte und die Förderung der Vereine auf die Fahne geschrieben. Oberbergkirchen soll eine familienfreundliche Gemeinde sein, eine solide und nachhaltige Haushaltspolitik ist ihm wichtig, ebenso die Vereine und das Ehrenamt als Stütze der Gesellschaft zu fördern. Als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft will er die interkommunale Zusammenarbeit weiter vorantreiben und die Gemeinde in der Region weiterentwickeln. Mit 49 von 50 Stimmen der an diesem Abend Wahlberechtigten wurde Michael Hausperger zum Bürgermeisterkandidaten gewählt und mit 50 Stimmen auf Listenplatz eins.

Insgesamt waren für die diesjährige Liste zwölf Plätze zu vergeben – so viele, wie es auch Gemeinderäte sein werden. Die Kandidaten stellten sich in alphabetischer Reihenfolge vor. Die Liste wurde gewählt wie vorgestellt und als Ersatzkandidaten wurden Markus Schätzl und Tobias Neudecker ernannt.

Ortsvorstand Franz Gottbrecht wies zum Schluss noch einmal auf die Kreistagskandidaten aus den eigenen Reihen hin: Franz Gottbrecht auf Listenplatz 26, Michael Hausperger auf Listenplatz 48 und Andreas Wimmer auf der Jungen Liste Platz 17. Es sei wichtig, auch im Kreistag repräsentiert zu sein, um mitreden zu können. Bürgermeister Michael Hausperger wies darauf hin, dass besonders Andreas Wimmer auf der Jungen Liste die Chancen nicht schlecht stünden, da hier nicht ganz so viele Stimmen notwendig seien, um zum Zug zu kommen. Damit ist die CSU bereit für die Kommunalwahlen im kommenden März. Sabine Gillhuber

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