Eine Einstimmung auf das Weihnachtsfest

von Redaktion

Traditionsreicher „Zangberger Advent“ im Ahnensaal des Klosters rührt die Besucher an

Zangberg – Seit mehr als 50 Jahren kommen die Besucher in den Ahnensaal des Klosters Zangberg zum traditionsreichen „Zangberger Advent“. Auch in diesem Jahr konnte Georg Waldinger, Vorsitzender des Kreisbildungswerks, viele Zuhörer begrüßen.

Die Organisatorin Gertraud Gaigl teilte den Abend in fünf Abschnitte ein, die durch Gedanken, Verse und Gedichte von Pfarrer Thomas Barenth verbunden wurden.

Eröffnet wurde der diesjährige „Zangberger Advent“ von den Ramsauer Weisenbläsern mit dem Stück „Ad salutem“. Ein besonderes Hörerlebnis war der Jugendchor Dorfen unter der Leitung von Lydia Ulrich-Riedl. Knapp 20 junge Sänger boten bei Harfenbegleitung eine breite Palette unterschiedlicher Lieder.

Die dem „Zangberger Advent“ seit Beginn an begleitende Volksmusik Obertaufkirchen zeigte auch in diesem Jahr ihr musikalisches Können. Natürlich war auch Tobi Reisers Nanei-Landler wieder zu hören, ein Stück, von dem manche treuen Zangberger-Advent-Besucher sagen: „Wenn i des Stückerl in Zangberg hör´, dann beginnt für mi Weihnachten.“ Dass eine erfolgreiche Volksmusikgruppe wie die Volksmusik Obertaufkirchen hörenswerte „Ableger“ erzeugt, bewies die Knopfsaitn-Musi, geleitet von Ralf Vogel, der auch bei den Obertaufkirchnern eine wichtige Rolle spielt. Die drei Musiker, diatonische Ziach, Bass und Gitarre, zeigten, dass auch eine kleine Besetzung in der Lage ist, Weihnachtsstimmung zu verbreiten.

Als schließlich das Schlusslied „Guad Nacht und Pfüad Gott“ gespielt und von den Besuchern mitgesungen wurde, spürte man, dass auch in diesem Jahr der „Zangberger Advent“ tatsächlich in viele Herzen Weihnachten gebracht hat.re

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