Schwindegg – Die Städtebauförderung unterstützt bei der Erneuerung des Ortskerns oder von Ortsteilen. Für Schwindegg war die Anmeldung für die Jahre 2026 bis 2028 Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Mit der Regierung von Oberbayern waren der aktuelle Stand und das weitere Vorgehen besprochen worden. Weil das vorhandene städtebauliche Konzept mehr als zehn Jahre alt ist und ursprünglich interkommunal ausgerichtet war, soll es nun überprüft werden.
Von den bisherigen Maßnahmen wurde der Bereich um den Bahnhof als vordringlich in die Bedarfsanmeldung aufgenommen. Dabei wurde für 2026 bis 2029 eine größere Summe für die Umgestaltung des Bahnhofs und die Aufwertung des Bahnhofsumfelds zur Förderung angemeldet.
Rudolf Schmidhuber (Grüne) hinterfragte den Beginn der Maßnahmen: Warum könne erst 2027 begonnen werden, wenn das Stellwerk nach der Sanierung bis Ende 2026 in Betrieb gehe? Hans Braunhuber, der Geschäftsleiter der Gemeinde, antwortete, dass die Bahn bestimmt, wie lange sie das Gebäude noch brauche. Im ersten Jahr werde der Fahrdienstleiter noch vor Ort sein. Der Gemeinderat stimmte mit 14:0 der Anmeldung zur Städtebauförderung zu.
Ein zweiter Punkt war der Bauantrag zum Neubau eines Betriebsgebäudes als Ersatzbau für das Maschinen- und Lagergebäude in Wagmühle, das abgebrochen werden soll. Hermann Hager (Grüne) regte an, anstatt in Schritten neue Gebäude zu bauen, einen Bebauungsplan für das Gebiet zu erstellen. Bürgermeister Roland Kamhuber erklärte, Ziel sei hier eine Außenbereichssatzung. Es könne keine weitere Bebauung geben, weil um die Hofstelle herum Hochwassergebiet sei. Das Vorgehen sei mit dem Landratsamt abgestimmt. Einzelbauvorhaben gebe es nur auf der ehemaligen Hofstelle als Ersatz. Der Gemeinderat erteilte sein Einvernehmen mit 14:0. sn