24 Jahre sind ihm nicht genug

von Redaktion

Bürgermeister Johann Ziegleder will noch viel zu Ende bringen

Egglkofen – Die Interessengemeinschaft Unabhängige Liste Egglkofen (ULE) traf sich kurz vor Weihnachten im Gasthof Schober, um für die Kommunalwahl 2026 wieder eine schlagkräftige Mannschaft an Gemeinderatskandidaten aufzustellen. 48 stimmberechtigte Mitglieder hatten sich eingefunden, aber auch andere Bürger zeigten sich interessiert. In erster Linie ging es zunächst um den Bürgermeisterkandidaten.

Der seit 2002 amtierende Bürgermeister Johann Ziegleder eröffnete namens der Initiative die Versammlung und machte kein Hehl daraus, dass er für das Amt des Bürgermeisters gerne noch einmal kandidieren werde. Er fühle sich nicht alt und entsprechend gesund. Die Durchführung des Wahlverfahrens in dieser Aufstellungsversammlung übergab er dann an Markus Grinzinger, den die Versammelten einstimmig zum Wahlleiter ernannt hatte.

Nach Erfüllung aller protokollarischen Bestimmungen erläuterte Grinzinger das Vorgehen. Vor einem ersten Wahlgang stellte sich Ziegleder der Gemeinde noch einmal vor, diesmal als Bürgermeister, der Egglkofen in den vergangenen zehn Jahren schuldenfrei halten habe und doch viel erreichte. Er erwähnte das Breitband, Kindergarten und das Gewerbegebiet und er würde gerne den Zellerweg einer Lösung zuführen, das alte Forsthaus einer neuen Bestimmung übergeben. Da ein weiterer Kandidat nicht zur Verfügung stand, erbrachte der erste Wahlgang alle 48 Ja-Stimmen für Johann Ziegleder als Bürgermeisterkandidaten für die ULE. Auch über den zweiten Wahlgang bestand Einigkeit im Saal: Der Bürgermeisterkandidat bekommt den Listenplatz 1 auf der Kandidatenliste der ULE. Auch hier Bestand 100-prozentige Übereinstimmung.

Dann stellten sich zehn weitere Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge den Versammelten vor. Sie alle nannte ihre Gründe, die sie zur Kandidatur veranlassten. Am Ende der Kandidatenvorstellung erhielten die Stimmberechtigten einen Wahlzettel mit allen Namen. Die zehn noch zu vergebenden Stimmen mussten sie gesamt verteilen, wobei man einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen zuhäufeln durfte.

Nach Auszählen der Stimmzettel ergab sich für die Kandidatenliste der ULE folgende Reihung: Platz 1 Johann Ziegleder, 2. Ulrich Brams, 3. Alexander Lengfellner, 4. Andreas Ehret, 5. Christoph Hermannstaller, 6. Sandra Grinzinger, 7. Johann Wagenspöck, 8. Wolfgang Bauer, 9. Georg Meyer, 10. Lisa Gaultier und 11. Christine Huber. nz

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