Ein Wünschebaum schafft ein Stück Unbeschwertheit

von Redaktion

Hilfsprojekt Suibamoond und die Firma Netzsch arbeiten Hand in Hand und beschenken 132 traumatisierte Kinder

Waldkraiburg – Anderen eine Freude bereiten, genau darum geht es an Weihnachten. Für Kinder und oft auch für Erwachsene steckt ein besonderer Zauber in dieser Jahreszeit. Aber leider stehen nicht alle auf der Sonnenseite des Lebens und können sich über Geschenke freuen. Deshalb haben Mitarbeiter der Firma Netzsch mehr als 132 traumatisierten Kindern und Jugendlichen aus der Region ihre Wünsche erfüllt und so die Augen leuchten lassen.

Wie in den vergangenen Jahren wurde in Zusammenarbeit mit dem lokalen Hilfsprojekt Suibamoond aus Burghausen auf dem Netzsch-Campus in Waldkraiburg ein Wünschebaum aufgestellt. Der Baum war gespickt mit Wunschzetteln der Kinder und Jugendlichen, die vom Verein betreut werden. Die Mitarbeiter konnten einen Wunsch auswählen und anschließend das Geschenk erwerben. Die Geschenke wurden dann im Unternehmen gesammelt und von CFO Jens Heidkötter stellvertretend für alle Mitarbeiter der Organisation übergeben. Alfons Hasenknopf, Vorsitzender des Vereins, und ein paar Kinder waren bei der Übergabe im Betriebsrestaurant dabei. „Es berührt mich jedes Jahr aufs Neue, wie viel Herz und Engagement die Netzsch-Mitarbeiter zeigen. Für unsere Kinder und Jugendlichen bedeutet jedes einzelne Geschenk weit mehr als materiellen Wert. Es schenkt ihnen ein Gefühl von Gesehenwerden, Hoffnung und ein Stück Unbeschwertheit in einer oft schwierigen Zeit“, freute sich der Vorsitzende.

Suibamoond kümmert sich um Kinder, die Opfer körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt geworden sind. Im Förderverein arbeiten Fachleute von Beratungsstellen und Organisationen, die sich um das Wohlergehen der betreuten Kinder und Jugendlichen hauptsächlich in den Landkreisen Burghausen, Mühldorf und Altötting kümmern.

Für die Kinder ist es wichtig, ihnen kleine Momente der Freude und Normalität zu schenken. Genau hier setzt der Wünschebaum von Netzsch an. Von Kleinkindern bis zu jungen Erwachsenen konnten alle ihren Stern gestalten. So entstand eine vielfältige Bandbreite an Herzenswünschen. Diese reichte von Turnschuhen und Inlineskates über einen Schreibtisch bis hin zu einer Drohne: Alle Wünsche wurden erfüllt. Für kostenintensivere Geschenke haben sich Teams zusammengetan. Dem zweijährigen Rayan wurde der Wunsch nach Bausteinen erfüllt. Das Entwicklungsteam NEMO® um Teamleiter Philipp Nübl beschenkte die Gruppe Vitus mit einer Nintendo Switch: „Es ist für uns eine Herzensangelegenheit, weil Kinderträume keine Grenzen kennen.“ In den vergangenen Tagen wurden die Geschenke durch die ehrenamtlichen Mitglieder von Suibamoond verteilt.re

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