Buchbach – Ist man wie die rüstige Jubilarin Maria Kiefinger so kurz vor Weihnachten geboren, kommt oft die Geburtstagsfeier zu kurz. Dies war aber an ihrem Jubeltag nicht der Fall. Maria Kiefinger, ihren Bekannten und Freunden als „Rille“ Kiefinger bekannt, wurde an ihrem 90. Geburtstag von ihren Kindern mit Familien, Freunden und Nachbarn gebührend gefeiert.
Maria Kiefinger wurde am 23. Dezember 1935 in Neufraunhofen den Eheleuten Attenberger als Jüngste von drei Schwestern geboren und besuchte dort die Volksschule. Nach dem Schulabschluss machte sie die Ausbildung als Maschinenstrickerin bei ihrer Schwester Resi Sterr in Wurmsham und schloss 1957 mit dem Meisterbrief für Maschinenstrickerei ab. Diesen Beruf übte sie während des ganzen Berufslebens aus und war zwischendurch auch bei der ehemaligen Buchbacher Firma Uher beschäftigt.
Am 14. April 1956 heiratete sie den Buchbacher Franz Kiefinger. Sie wohnten zunächst im Buchbacher Ortsteil Ziegelstadl, bis sie 1970 in ihr neu errichtetes schmuckes Haus in der Ledererstraße eingezogen sind. Ihre Familie bereichern mit Roswitha, Silvia, Ingrid, Franz und Klaus fünf Kinder mit deren Familien sowie sieben Enkelkinder und zwei Urenkel, denen sie stets eine fürsorgliche und gute Mutter, Oma und Uroma ist und war.
Nicht nur am Garten und an den Blumen, auch lange Zeit am Fischen, wofür sie extra die Fischerprüfung abgelegt hatte, und auch am Kegeln und Stockschießen hatte sie großes Interesse und Freude. Nun widmet sie sich dem Alter entsprechend gerne dem Sudoku und Puzzle, um geistig fit zu bleiben, wie sie sagt, und schaut sich regelmäßig auch „Sturm der Liebe“ im Fernsehen an.
Gerne ist sie bei schönem Wetter im Freien unterwegs, wo sie gerne zu einem Ratsch anhält. Besonders freut sie sich darüber, dass sie in ihrer großen Familie noch immer der Mittelpunkt ist und gut umsorgt wird. ram