Schwindegg – Der bayerische Landtag hat Mitte 2025 die Einführung des Wassercents beschlossen. Gelten soll das Entgelt für die Wasserentnahme ab Mitte 2026. Für die Entnahme von Grundwasser fällt dann eine Gebühr von 0,10 Euro pro Kubikmeter an. 5000 Kubikmeter sind frei.
Die Freimenge ist für die Isener Gruppe vernachlässigbar klein, hieß es dazu im Rahmen der jüngsten Sitzung. Sie hat die vergangenen Jahre zwischen 650.000 und 720.000 Kubikmeter Grundwasser entnommen. Also werden demzufolge zukünftig wohl zwischen 65.000 und 72.000 Euro für die Wasserentnahme anfallen.
Ab 2027 wird
der Aufwand höher
Ab dem Jahr 2027 wird der Aufwand für das Entnahmegeld höher sein als die Energiekosten für die Entnahme. Buchhalterisch kann die Abgabe bei der Kalkulation ab 1. Januar 2027 berücksichtigt werden.
Weil für das erste halbe Jahr 2026 noch kein Wassercent erhoben wird, kann dies als Unterdeckung auf 2027 übertragen werden.
Mit dem Markt Buchbach wird ein Anhang zum Wasserliefervertrag zu vereinbaren sein. Darin wird geregelt, dass der Wassercent für die Zeit vom 1. Juli 2026 bis 30. September 2026 zusätzlich erhoben wird.
Weil der Markt Buchbach stark unterschiedliche Mengen abnimmt und der Wasserpreis immer für zwei Jahre fest ist, wird der Wassercent nach der jährlichen Berechnung immer auf die tatsächliche Menge weitergereicht.
Wasser wird bis
zu 11 Cent teurer
Für die Bürger ergeben sich höhere Kosten. Es ist mit 0,10 Euro zu rechnen. Wenn der Wasserverlust im Netz weiter steigt, ist mit 0,11 Euro zu rechnen. Ein intaktes Leitungsnetz mit geringen Wasserverlusten ist daher umso wichtiger. Der Wasserpreis wird also allein durch den Wassercent ab 1. Januar 2027 um mindestens 0,10 Euro steigen.