Schwindegg – Als es im Mai 2024 im Kesselhaus des Holzwerks Obermeier brannte, wurde niemand verletzt, doch es entstand ein hoher Sachschaden. Nur durch das mutige und beherzte Eingreifen der Feuerwehren, die schnell am Brandort waren, konnte Schlimmeres verhindert werden.
Der Schreck über den Brand sitzt bis heute tief bei Familie Obermeier. Für das Unternehmen war es eine Existenzbedrohung. Umso dankbarer für das schnelle, mutige und beherzte Eingreifen zeigten sich Ingrid Obermeier-Osl und Alexander Obermeier von der Firmenleitung, indem sie großzügige Spenden an die Feuerwehren überreichten. Schwindegg erhielt 2.000 Euro, Walkersaich 2.000 Euro und Obertaufkirchen 1.000 Euro.
Im Ausstellungspavillon der Firma Obermeier wurden die Spendenschecks im Rahmen einer kleinen Feier überreicht. Anlass war die neue Heizzentrale, die kurz vor der Eröffnung steht.
Ingrid Obermeier-Osl ist zuversichtlich, dass die neue Anlage ruhig läuft. Bei der Überreichung der Schecks lobte sie das hervorragende Zusammenspiel der Feuerwehren. „Sonst hätten wir das so nicht hingebracht“, sagte sie, „ich sehe uns noch da stehen beim Einsatz“.
Alexander Obermeier fügte hinzu, es habe eineinhalb Jahre gebraucht, die neue Anlage zum Laufen zu bringen. Nun werde sie mit Biomasse betrieben und mit einem Gaskessel zur Absicherung gegen Ausfälle.
Bürgermeister Roland Kamhuber wies auf die Bedeutung des Holzwerks Obermeier im Ort hin, das viele Arbeitsplätze stelle. Er war mit einer der Ersten am Einsatzort und wusste das Holzwerk in guten Händen bei den Feuerwehren.sn