Unendliche Dankbarkeit über die Hilfe aus Schwindegg

von Redaktion

Malawi-Hilfe für Bildung und sauberes Wasser – Konrad Ess berichtet von seiner Reise ins Dorf Ngala

Schwindegg/Malawi – Die Malawi-Hilfe Schwindegg bringt in dem Dorf Ngala in Malawi und der Umgebung einiges voran. Der Vorsitzende der Malawi-Hilfe, Konrad Ess, fährt regelmäßig nach Malawi, um weitere Projekte, die aus den Spendengeldern finanziert werden, zu betreuen. Er ist jüngst aus Malawi zurückgekehrt und berichtet von den Ergebnissen der Projekte.

Die Mutha-Preschool konnte eröffnet und an die Gemeinde und den Chief übergeben werden. Damit konnte ein Bau ersetzt werden, der im Entstehen war, als die Flutkatastrophe 2024 einsetzte. In Eigenleistung und ohne jede fremde Unterstützung hatte die Gemeinde damals das Gebäude fast fertig. Nur Dach, Türen und Fenster fehlten noch. Dann begannen die heftigen Stürme und machten eine Ruine daraus. Die Malawi-Hilfe kam zu Hilfe, und behelfsmäßig wurde eine Zwischenlösung mit einem Grasdach erstellt.

Konrad Ess verkaufte in Deutschland sein rotes Mazda-Cabrio meistbietend, um die ersten 5.000 Euro für das Fundament und die Bodenplatte zu finanzieren. Eine Stiftung fand einen weiteren großzügigen Spender für die Fertigstellung des Gebäudes. So entstand ein L-förmiger Bau.

Zur Einweihung wurde Konrad Ess mit Gesang empfangen, er zerschnitt, zusammen mit den beiden Chiefs, symbolisch das Band. Nach verschiedenen Tänzen gab es Nsima, das malawische Essen.

In Chambwande konnte an der Primary-School ein Trinkwasserbrunnen übergeben werden. Er gehört zu dem großen 14-Brunnen-Projekt, das 2024 begann und 2025 abgeschlossen werden konnte. Damit geht das bisher größte Trinkwasserbrunnen-Projekt der Malawi-Hilfe zu Ende, das nun für über 15.000 Menschen sauberes und frisches Trinkwasser bereit hält.

Beim Bau der Brunnen sei nicht immer alles glatt gelaufen. Aus verschiedenen Gründen waren drei Bohrfirmen im Einsatz. Neben gebrochenen Bohrgeräten, kaputten Kompressoren und steckengebliebenen Lastwagen haben sechs Trockenbohrungen die Arbeiten erschwert. „Doch nun sind die Menschen dort „unendlich dankbar und glücklich über ihren eigenen Wasserbrunnen mit 41 Metern Tiefe und klarem Wasser“, erzählt Konrad Ess und weiter: „Die glänzenden Augen der Menschen waren sehr berührend.“ Sie würden motivieren, immer weiter zu machen, auch wenn es manchmal viel sei, gibt er zu.

Infos zur Malawi-Hilfe gibt es auf der Website malawi-hilfe-schwindegg.de. sn

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