An Silvesta kurz vorm neua Jahr hod er seiner vom liabn Gott zuagwiesna Ehefrau auf Ehr und Seeligkeit vasprocha, dass er abnimmt und um jedn Schweinsbratn an ganz großn Bogn macha werd. Ah des Bier werd stark reduziert, hod er fest vasprocha. Sie hod na o’gschaud wia a Schweibal wenns blitzt und war ned ganz davo übazeugt, ob de Vorsätz hoidn wern.
Am 1. Januar warns traditionell beim Wirt in eahna Gmoa zum Essen. Und wenn ma se guad kennd, dann kend ma seh und außa a guads neus Jahr wünschn war eh ois wias letzte Jahr. De Bedienung war freundle und gwandt. De jüngstn Familienmitglieder hads no gfragt was se meng. Bei de Großoidan und de Oidan hads grad gsagd und bei Euch wia oiwei und is zua Schenk davo.
Wia de Bedienung de Getränke bracht hod, hod sei Ehefrau scho ganz scharf de Luft eizog und ah wieda ausgschnaufd. Langejährige Ehemänna wissen, dass se do ah Grant ganz langsam aba unaufhaltsam aufbaut. Er hod se nix dabei denkt, wia de Bedienung a Hoibe Bier vor eahm higstiod hod und lass da schmecka gsagd hod.
Es had ned lang dauad und des Essn is serviert worn. Eahm hod des Bedienung an Schweinsbratn mit zwoa Knedel higstoid und guaden Appetit gwunschn.
Er hod den erstn Knedl grad mit da Gobe aufgspießt. „Deine guad Vorsätz hoidn schee lang. Ned amoi oan Dog konnst de Du hoidn. Da werst so schnoi da Wampn ned valiern“, hod sei Eheglück üban Disch um gschimpfd. „I hob nix bstoid, des is ohne mein Willen kemma. Soid i des zruckgeh lassen? Des doad ma an Wirt ned oh“, woid er den Friedn ins neie Jahr retten. Sie hod nua abgwungaund er had gwussd, dass da bömisch Wind ah im neua Jahr ganz schee pfeiffa ko.
Sie hod bei Hoamgeh nua gmosad: „Manna und ihre Vasprechungen san im oidn und im neua Jahr nix wird.