Die Urenkelin ist ihr größter Stolz

von Redaktion

Zangberg – Irmgard Märkl, geborene Kern, feierte noch im alten Jahr ihren 80. Geburtstag. Geboren am 31. Dezember 1945 in Weilkirchen verbrachte sie ihre Schulzeit in Zangberg und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Damenschneiderin bei den Englischen Fräulein in Altötting. Ihr erlerntes Handwerk übte sie noch einige Jahre aus, ehe sie lange Jahre im Verkauf tätig war. Im November 1966 heiratete sie den Maurer Josef Märkl, den sie in der Nachbarschaft kennengelernt hatte. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor. 1972 zog die junge Familie in das in Palmberg neu errichtete Haus ein. Im Laufe der Zeit beschenkten sie ihre Töchter mit vier Enkelsöhnen. Ihr ganzer Stolz gilt aber ihrer erst wenige Wochen alten Urenkelin Viktoria, die sie aber zu ihrem Leidwesen nicht sehen kann, denn vor etwa 20 Jahren stellten sich bei Irmgard erhebliche Augenprobleme ein, die auch nach mehreren Operationen schließlich zur völligen Erblindung führten. Wovon sie immer noch gerne erzählt, ist die Zeit, in der sie in der Ampfinger Prinzengarde tanzte. Solange es die Gesundheit zuließ, verreiste die Jubilarin gern mit ihrem Sepp, leider verstarb dieser 2024. Ihr Alltag wird inzwischen liebevoll von ihrer Tochter Karin im eigenen Haus begleitet und unterstützt und trotz ihrer gesundheitlichen Rückschläge bewahrte sich Irmgard stets ihre positive Einstellung. Zu ihrem Ehrentag gratulieren neben den Verwandten und Freunden auch die beiden Bürgermeister der Gemeinde Zangberg persönlich. hua

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