Malawi-Flut: „Helft zusammen“

von Redaktion

Vorsitzender Konrad Ess bittet um Spenden – Ngala ein Klimawandel-Opfer

Schwindegg/Malawi – Der Klimawandel macht auch vor Malawi nicht Halt, wo Extremwettersituationen wie Stürme und Fluten zunehmen. Jüngst traf es das Dorf Ngala. Kurz nachdem ein Bericht über die erfolgreiche Arbeit der Malawi-Hilfe Schwindegg erschienen war, gab es eine verheerende Flutkatastrophe in Ngala und der Nachbarstadt Dwangwa.

Erwachsene und Kinder kamen in den Fluten ums Leben, Eigentum wurde zerstört und Hunderte Menschen verloren ihr gesamtes Hab und Gut. Sie leben nun in provisorischen Notunterkünften. Die Region ist von der Außenwelt abgeschnitten, da mehrere Brücken zerstört wurden.

Die Malawi-Hilfe bittet dringend um Unterstützung, um den Betroffenen in den sechs Camps Nahrungsmittel, sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygieneartikel, Decken sowie Cholera-Präventionsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Die Malawi-Hilfe ist mit ihrem Team vor Ort und hilft gemeinsam mit den örtlichen Kräften. Glücklicherweise steht ein sofort verfügbarer Vorrat an Mais und Maismehl zur Verfügung, der ursprünglich für die Schulspeisung vorgesehen war und nun dringend wieder aufgefüllt werden muss. Die Malawi-Hilfe setzt auf großzügige Spender, um in dieser schwierigen Zeit die Menschen dort vor Hunger und Krankheiten zu bewahren. Erneut trifft es die Ärmsten: Malawi, ein Land, dessen Lebensstandard nicht mit dem unseren vergleichbar ist. Dort besitzt nicht jeder ein Auto oder isst täglich Fleisch, um nur einige Beispiele zu nennen. „Es ist eine christliche Pflicht, zu helfen. Wir sollten teilen, anstatt Mauern zu bauen und Grenzen hochzuziehen. Hier bietet sich die Möglichkeit, den Menschen vor Ort zu helfen“, appelliert der Vorsitzende der Malawi-Hilfe an die Hilfsbereitschaft der Bürger.

Die Malawi-Hilfe sammelt Spenden. „Helft zusammen“, bittet Konrad Ess. Weitere Informationen zur Malawi-Hilfe Schwindegg sind unter www.malawi-hilfe-schwindegg.de verfügbar. sn

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