Kraiburg – Es war der perfekte Start in das neue Jahr 2026: Die erste Kraiburger Galanacht lockte viele Besucher in den Festsaal des örtlichen Bischof-Bernhard-Hauses.
Mit diesem neuen Ereignis wollte die Narrengilde Kraiburg wieder mehr Gäste in den Ballsaal locken, denn Gala-Veranstaltungen mit allem „Drum und Dran“ haben sich mittlerweile vielerorts hervorragend etabliert.
Rund 160 Gäste feierten
in bester Stimmung
Die neue Idee einer Galanacht wurde aufwendig umgesetzt und den knapp 160 Gästen wurde vieles geboten: Für Musik sorgte die überregional bekannte Band „Volxxbeat“ aus dem niederbayerischen Röhrnbach bei Passau, die schon zwei Auszeichnungen als beste Partyband Deutschlands erhalten hat und lange Zeit auf dem Münchner Oktoberfest in der Pschorr-Bräurosl, beim Cannstatter Wasen oder auch auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest die Massen in Schwung versetzt hat.
Das hochkarätige i-Tüpfelchen des Galaballs war zweifelsohne das Buffet: Das Kraiburger Hardthaus – bekannt durch seine ausgezeichnete Gourmet-Küche – präsentierte ein delikates Menü mit exklusiven Vorspeisen, einem All-you-can-eat-Hauptgang und einem perfekten Dessert, das keine süßen Wünsche offenließ. Es gab Pasta mit Trüffel aus dem Parmesanlaib, Wildschweinragout, vegetarische, exotische und bayerisch-bodenständige Speisen. Rundum ließ das Menü selbst bei verwöhnten Gourmetgaumen kaum Wünsche offen. Leckeres Süßes zum Dessert rundete den Genuss gegen 23 Uhr ab.
Neben der professionellen Tanzmusik auf dem Parkett gab es in gewohnter Manier auch eine „Zugabe“ der Narrengilde: Nach der umjubelten Show der Teenies mit dem neuen Programm „Griechenland – Folge uns durch die Zeit“ gab es als Höhepunkt gegen Mitternacht auch die Show der „Großen“ mit „Venedigs Juwel – Sieh, wie die Masken fallen“.
Es gab viel positive Resonanz zu dieser Galanacht. Narrengilde-Vorstand Sabine Hausperger verriet: „Wir sind sehr zufrieden, weil die Gala sehr gut bei den Leuten ankommt.“ Der Vorverkauf sei ein wenig schleppend verlaufen, aber dies habe sich bis zum Veranstaltungstag völlig kompensiert. „Die Band ist super, das Buffet kam gut an“, so Hausperger. „Die Masse der Gäste hätte noch ein wenig mehr sein können und ist damit natürlich ausbaufähig.“
Im Vorfeld wurde der Saal wie noch nie dekoriert: „Ich bin alleine an den Vorhängen fünf Stunden in vier Meter Höhe gehangen, um die Lichterketten zu platzieren.“ Dies sei schon sehr viel Arbeit für ein fünfköpfiges Team gewesen, doch „diese Mühe machen wir uns immer gerne“. Bewusst hatte sich die Narrengilde-Führung dazu entschlossen, „keine Reden, keine Ordensverleihungen, nicht zu viele Gardeauftritte, sondern einen Galaball mit dem Schwerpunkt auf der Musik, dem Tanzen und einem tollen Buffet zu machen“.
Bürgermeisterin Petra Jackl schwärmte über die Gala: „Das ist eine super Veranstaltung in einem neuen Format, wie das die Narrengilde nun ausprobiert hat, und ich freue mich, dass wirklich so viele Leute der Einladung gefolgt sind. Ich hoffe, dass dies künftig so beibehalten wird.“ Das Marktoberhaupt lächelte, denn sie hatte drei Favoriten an diesem Abend: „Musik, Essen und die Bar, das ist genau meins.“ Das Ereignis sei zuvor auch schon ein schöner Ball gewesen, doch „es hat sich einiges verändert: mit der Dekoration, der Optik des Saals, dem Buffet, und damit ist alles wunderbar.“
Ex-Vorstand Rupert Wilhelm hatte den Kartenvorverkauf organisiert und erzählte: „Die Gala ist als Premiere sehr gut angenommen worden und das Konzept mit dem Buffet vom Hardthaus ist eine gelungene Sache geworden. Deshalb hoffe ich, dass die Veranstaltung nächstes Jahr wachsen kann, es sich auch entsprechend herumspricht und wir dann mit diesem Konzept einen vollen Saal haben.“ Schön fand Wilhelm, dass „wieder ganz andere Leute da sind als früher und es bunt gemischt ist. Deshalb glaube ich, dass nächstes Jahr die Besucherzahlen steigen können.“ Ihre Zufriedenheit zeigten die Ballgäste auf die schönste Art: Sie feierten ausgiebig bis knapp 2 Uhr in den frühen Morgen hinein.