Rantrauen statt abhauen

von Redaktion

Schulsanitäter vertiefen Erste-Hilfe-Wissen in Mühldorf

Mühldorf – Die Fortbildung für Schulsanitäter hat am Wochenende in der Malteser Dienststelle in Mühldorf im Mittelpunkt gestanden. Rund 30 engagierte Schulsanitäter haben dort ihr Wissen in Erster Hilfe vertieft und praktische Erfahrungen gesammelt.

Ausgangspunkt der Veranstaltung war die Tatsache, dass pro Jahr jeder elfte Schüler einen Unfall in der Schule erleidet. Schulsanitäter übernehmen im Schulalltag Verantwortung: Sie leisten Erstversorgung bei Unfällen, plötzlichen Erkrankungen und Vergiftungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, betreuen erkrankte oder verletzte Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und übernehmen die sanitätsdienstliche Betreuung von Schulsportfesten und Schulveranstaltungen. Zudem überprüfen sie regelmäßig das Erste-Hilfe-Material in Fachbereichen und Sporthallen sowie das Material des Schulsanitätsdienstes, wirken bei Feuerschutzübungen mit und beteiligen sich an Projekttagen, Unterrichtsprojekten und Maßnahmen zur Unfallverhütung an der Schule.

Am Wochenende trafen sich die Schulsanitäter in der Dienststelle in Mühldorf, um ihr Wissen aufzufrischen und zu erweitern. Nach einer Begrüßung durch Tanja Limbach, die Kreisbeauftragte in Mühldorf, ging es laut Angaben der Malteser direkt in verschiedene Workshops. Auf dem Programm standen unter anderem die Errichtung einer Sanitätsstation, die Orientierung mit Funkgerät, Karte und Kompass sowie das einfache und sichere Entzünden eines Lagerfeuers.

Besonders eindrucksvoll waren nach Angaben der Organisatoren realistische Fallbeispiele wie ein Treppensturz oder ein Elektrounfall, bei denen sich die Schulsanitäter in der praktischen Anwendung ihres Wissens beweisen konnten. Möglich gemacht worden ist der Fortbildungstag von den Maltesern in Mühldorf mit Unterstützung der Malteser in Traunstein. stn

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