Spenden sollen für neue Therapie helfen

von Redaktion

Hoffnung durch Immunglobulin-Therapie

Egglkofen – Seit einer Corona-Infektion vor vier Jahren kämpft Michael Maderholz (24) aus Egglkofen ums Überleben. Die Krankheit ME/CFS raubt ihm Licht, Geräusche und Kraft und stellt den Alltag seiner Familie auf den Kopf. Nun ruhen die Hoffnungen auf einer teuren Therapie und einer Spendenaktion (wir berichteten). Vor vier Jahren, im Alter von 20 Jahren, stellte eine Corona-Infektion das Leben des lebensfrohen und unternehmungslustigen Michael Maderholz von heute auf morgen auf den Kopf. Auch das gesamte Leben der sechsköpfigen Familie Maderholz änderte sich dadurch. Vor zwei Jahren erhielt er die Diagnose ME/CFS, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom. Diese Krankheit greift das gesamte Körpersystem an und führt unter anderem zu extremer Erschöpfung, Muskelschwäche, dauerhaften Schmerzen und Schlafstörungen. Seit knapp vier Jahren ist Michael ein Pflegefall und ans Bett gebunden. Nicht nur Michaels Leiden belastet die Eltern, sondern auch die Schwierigkeiten, Hilfe zu finden.

Seit Juli schöpfen Gabriele und Horst Maderholz wieder etwas Hoffnung. Seitdem macht ihr Sohn, betreut vom Hausarzt, eine Immunglobulin-Therapie. Das Altenheim Stift St. Veit, der ehemalige Arbeitgeber von Gabriele Maderholz, hat zu der Spendenaktion für Michael Maderholz beigetragen. Zudem haben die Mitarbeiter und ehemaligen Kollegen von Gabriele Maderholz eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Beide Spenden in Höhe von 1.900 Euro wurden Gabriele Maderholz gemeinsam überreicht.

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