Wiener Lebensgefühl begeistert

von Redaktion

Obinger Blaskapelle schenkt Leichtigkeit und Unbeschwertheit

Taufkirchen – Mit einem durch und durch schwungvollen Programm läutete die Obinger Blaskapelle kürzlich das noch junge Jahr 2026 in der Taufkirchner St.-Jakobus-Kirche ein.

„Wir freuen uns ganz besonders, in diesem Jahr erstmals in Taufkirchen zu gastieren und hoffen, dass wir Sie musikalisch verzaubern und Ihnen etwas vom Wiener Lebensgefühl des 19. Jahrhunderts schenken können. Leichtigkeit und Unbeschwertheit können wir schließlich auch im neuen Jahr ganz bestimmt alle gut brauchen.“, so Frank Schöftenhuber, musikalischer Leiter und Dirigent des bis auf den letzten Sitzplatz der Kirche besetzten Konzertes, in seiner Begrüßung.

Thematisch konzentrierte sich das Programm des Abends mit seinen traditionellen Polka- und Walzerklängen der Dynastie rund um den Komponisten Johann Strauß sowie Vertretern der Programmmusik, wie zum Beispiel „Die Moldau“ von Friedrich Smetana, auf den Gedanken der „Musikalischen Reise entlang der schönsten Flüsse Europas“. Die Musiker der Obinger Blaskapelle konnten dabei das Publikum mit ihrem Können, ihrer Virtuosität und ihrem sehr hohen Niveau mitreißen und begeistern. Spätestens nach dem finalen Klassiker „An der schönen blauen Donau“ des Walzerkönigs konnten sich die Taufkirchner nicht länger auf den Sitzplätzen halten und belohnten die Musiker mit tobendem Beifall. Diese reagierten mit schwungvollen Zugaben und einer großen Überraschung. Schöftenhuber präsentierte dabei sein musikalisches Können auch als Gesangssolist mit einer beeindruckenden Stimmfarbe und einem unglaublichen Tonumfang. Mit dem „Radetzky-Marsch“ und der Filmmusik von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ fand der musikalische Neujahrsauftakt seinen krönenden Abschluss.

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