Fraham – Bei der Jahresversammlung der Frahamer Inntalschützen erinnerte Schützenmeister Georg Lanzinger in seinem Jahresbericht an die zahlreichen Aktivitäten des Vereins. Neben den Veranstaltungen im Schützenheim waren auch Arbeitseinsätze und der Sommerbiathlon beim Ferienprogramm zu bewältigen. „Aktuell sind wir 110 Mitglieder“, so Lanzinger.
In der laufenden Saison beteiligen sich drei Jungschützen regelmäßig an den Schießabenden. „Es haben auch noch einige geschnuppert“, berichtete Jugendleiter Franz Kirsch. Die Bewirtung des Schützenheimes und die Mitgliedsbeiträge bilden eine solide Finanzgrundlage und einen großen Teil der Einnahmen von 9.337 Euro, berichtete Kassier Eduard Asanger. Bei Ausgaben von 9.105 Euro erhöhte sich der Kassenstand leicht.
Auf Empfehlung der Kassenprüfer Walter Kirsch und Günther Koziol entlasteten die Inntalschützen ihren Vorstand einstimmig.
Die erste Amtshandlung im neuen Vereinsjahr sei immer etwas Besonderes, so Lanzinger, der Bürgermeister Christian Weyrich um Unterstützung bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder bat.
In den 50 Jahren bei den Frahamer Inntalschützen war Josef Hoffmann fast 30 Jahre im Vereinsausschuss und 17 Jahre Schützenmeister. „Auch in der Zeit als das Gasthaus Winterer als Vereinslokal nicht mehr zur Verfügung stand“, erläuterte Georg Lanzinger, „war Josef die treibende Kraft zum neuen Schützenheim in Bergham.“ Als Dank erhielt Josef Hoffmann eine Ehrennadel und eine Urkunde. Vor 70 Jahren kam Johann Rappensperger zu den Inntalschützen und wirkte zwölf Jahre im Ausschuss mit. Seit 1975 sind auch Irene Koziol, Renate und Hermann Hauner treue Mitglieder. Für 25 Jahre wurde Josef Meyer geehrt. Auch für sie lagen die Ehrengaben bereit. Die genauen Termine für das Ametsbichler-Pokal-Schießen und das Starkbierfest in Mittergars seien ihm noch nicht bekannt, schaute Lanzinger voraus, die Beteiligung sei aber schon sicher. Ebenso seien die Stammtische nach dieser Saison jeden ersten Mittwoch im Monat geplant. kir