Oberbergkirchen – Bei der Aufstellungsversammlung der Grünen für die Gemeinderatswahl im März 2026 im Gasthaus Gantenham blickten die Anwesenden gemeinsam auf viele positive Entwicklungen in der Gemeinde. Die amtierenden Gemeinderäte Josef Fuchs und Willi Kreck informierten über bereits umgesetzte sowie anstehende Projekte.
Auf Initiative der Grünen wurde im Januar 2020 der Antrag zum kommunalen Radwegebau gestellt und einstimmig beschlossen. Ein sichtbarer Fortschritt zeigt sich in der Fahrradverbindung zwischen Oberbergkirchen und Irl.
Mit der Ertüchtigung des Weges durch das Irler Holz bis zur „Irler Kurve“ wurde ein gutes Teilstück fertiggestellt, welches sehr gut angenommen wird. Der nächste Schritt ist ein sicherer Radweg bis zum Ortsanfang von Irl.
Hierfür bedarf es der Mithilfe der Grundstückseigentümer, da diese den Grund an die Gemeinde verkaufen müssten. Weitere Teilstücke entlang des neuen Baugebiets am Hang III und bis nach Bichling befinden sich bereits im Bau und werden 2026 fertiggestellt.
Auch im Bereich Klimaschutz hat sich einiges getan. Das neue Baugebiet am Hang III ist hier zukunftsweisend und wurde mit einem Nahwärmenetz erschlossen. Zudem ist auf jedem Haus eine Photovoltaikanlage zu errichten. Die Nutzung von Zisternenwasser für WC-Spülungen und Gartenwasser wurde zur Verpflichtung.
Für die Nahversorgung im Ort gibt es ebenfalls positive Perspektiven: Die Möglichkeit eines kleinen Gewerbegebiets eröffnet Chancen, um das Angebot vor Ort zu stärken.
Das soziale Miteinander in Oberbergkirchen wird aktiv gelebt. Im neuen Bürgertreff im ehemaligen Kindergarten gibt es nun einen Jugend- und Seniorentreff. Auch der Musikverein hat dort seine neue Heimat gefunden. Eine weitere Belebung durch Angebote im Bürgertreff wird angestrebt.
Großen Wert legen die Grünen auf die enge Zusammenarbeit unter den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft. So werden Aufgaben wie die Betreuung durch einen gemeinsamen Wassermeister oder die Arbeit eines Bautechnikers inzwischen gemeindeübergreifend organisiert – effizient und zukunftsorientiert.
Hier gibt es noch viele Möglichkeiten für interkommunale Zusammenarbeit, beispielsweise bei Bauhof, Feuerwehr, Kindergärten oder Jugendarbeit. Die Zusammenarbeit spart Ressourcen und bestärkt den nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Nachdem sich alle Kandidaten kurz vorgestellt hatten, wurde die Liste mit fünf Frauen und sieben Männern in folgender Reihenfolge einstimmig gewählt: Korbinian Schindler, Willi Kreck, Josef Fuchs, Bärbel Haberstock, Roland Lechner, Andrea Knoll, Janni Schnizlein, Christine Kreck, Andreas Kluge, Anne Waldner-Schindler, Stefan Knoll und Sarah Richter. Als Ersatzkandidatin wurde Sabine Kluge gewählt.
Für den Kreistag kandidieren Bärbel Haberstock und Willi Kreck.
Abschließend wurde betont, wie wichtig Bürgernähe und Transparenz sind. Bürger sollen künftig frühzeitig in Projekte eingebunden werden. Auch die geplante Rathauserweiterung wurde in diesem Zusammenhang angesprochen.