Pollinger Wehr blickt auf Jubiläum zurück

von Redaktion

Vorsitzender Bernd Michel lobt den großen Zusammenhalt

Polling – Das Jahr 2025 stand aus gesellschaftlicher Sicht bei der Freiwilligen Feuerwehr Polling ganz im Zeichen des 130-jährigen Bestehens, das der Vorsitzende Bernd Michel bei der Jahresversammlung im Gasthaus Überacker in einer ausführlichen Bildpräsentation noch einmal Revue passieren ließ. Angefangen bei den „Bittbesuchen“ bei der Patenbraut und der Trauermutter, über das Schirmherrin-Bitten bei Bräuin Amelie Röhrl und das Patenbitten bei der Freiwilligen Feuerwehr Weiding, bis hin zum Fest selbst, spiegelte sich das Jahr der Floriansjünger in eindrucksvollen Bildern wider. „Es war ein Fest, bei dem sich einmal mehr der große Zusammenhalt, das Engagement der Vereinsmitglieder und auch das hervorragende Miteinander der Vereine im Ort zeigten“, so Michel. Auch das erstmalige Projekt „Vergnügungspark der Vereine auf dem Volksfest“ sei ein durchschlagender Erfolg gewesen und habe bewiesen, dass dies der richtige Weg sei, um den Gästen auf dem Volksfest auch außerhalb der Festhalle etwas zu bieten. Michels Dank richtete sich an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten, ehe er das Wort an Kommandant Manuel Liegl übergab, der das Jahr aus Sicht der Aktiven bilanzierte.

Es war ein herausforderndes Jahr für die 47 Feuerwehrmänner, die zu insgesamt 26 Einsätzen ausrücken mussten und dabei 349 Einsatzstunden leisteten. Zudem standen noch 21 örtliche und überörtliche Übungen und eine Leistungsprüfung für die Mannschaft sowie ein überregionaler Lehrgang zum Maschinisten für Tobias Michel auf der Agenda. Im anschließenden Bericht der Jugendwartin Veronika Höpfl zeigte sich, dass es bei den Pollinger Floriansjüngern auch um den Nachwuchs bestens bestellt ist. Derzeit sind es elf Jugendliche (fünf Jungen und sechs Mädchen), die an den aktiven Dienst herangeführt und ausgebildet werden. Mit Nina Kroiss, Marei Berdel und Lukas Wimmer sind drei weitere Mitglieder in den aktiven Dienst übergetreten. Höpfl richtete ihren Dank, ebenso wie Kommandant Liegl, an ihren Stellvertreter Christian Schimpfhauser, der sie über viele Jahre tatkräftig unterstützte und aus diesem Amt ausschied. An seine Stelle trat Tobias Michel.

Dass dieses in vielen Bereichen anspruchsvolle Jahr auch in finanzieller Hinsicht – vor allem für die Arbeit der Kassierin Diana Mollner – herausfordernd war, zeigte sowohl der Kassenbericht als auch die Einlassung der Kassenprüfer. Diese wurde von Kassenprüfer Konrad Wimmer vorgetragen, der bei mehr als 300 Buchungen eine einwandfreie Kassenführung bescheinigte. Den Abschluss der Versammlung bildeten die Vorschau des Vorsitzenden, unter anderem auf das Maibaumaufstellen am Freitag, 1. Mai, und die Grußworte von Kreisbrandmeister Marco Wallner. wag

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