Feuerwehr läutet Vereinsjahr 2026 ein

von Redaktion

10 Frauen sind unter den 77 aktiven Brandschützern – Außerordentliche Einsätze künftig abrechnen

Schönberg – In der Kasse der Schönberger Wehr ist ein Minus. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung klar.

Den Kassenbericht legte Kassenwart Reinhard Weindl korrekt ab, wie die Kassenprüfer Gerhard Greimel und Christian Schnablinger bestätigten.

GEMA will
5001 Euro

Leider standen in diesem Jahr den Einnahmen von 20.397 Euro Ausgaben in Höhe von 30.737 Euro gegenüber. Beinhaltet ist auch eine Forderung der GEMA in Höhe von 5001 Euro, die noch vom Gründungsfest 2023 herrührt. Neu angeschaffte Ausrüstungsgegenstände und Vereinsbedarf wurden ausschließlich aus der Feuerwehrkasse finanziert.

Als ein relativ ruhiges Einsatzjahr 2025 für die Mannschaft von 77 Aktiven, davon zehn Frauen, bezeichnete der Kommandant Benjamin Bock das vergangene Jahr. Elf Einsätze, davon fünf Einsätze nach Alarm, ein Traktor-Brand, eine Wohnungsöffnung und eine Ölspur wurden von 71 Einsatzkräften in rund 22 Stunden bewältigt.

Die Feuerwehr war wieder im Rahmen von Absicherungen von Bittgängen, Maibaum aufstellen oder Martinszug für die Gemeinde oder Vereine im Einsatz. Der Fokus lag im vergangenen Jahr auf Übungen. Fort-und Weiterbildung an den Gerätschaften der Feuerwehr, auch Maschinistenlehrgänge und Fahrsicherheitstrainings standen auf dem Plan. 15 Mann nahmen an einem Schaumtraining des Landkreises teil.

Zwei Gruppen legten erfolgreich das Leistungsabzeichen „Gruppe im Löscheinsatz“ ab. Nach acht Übungen legten fünf Feuerwehrmänner am 30. Juli ihre Prüfung zur höchsten Stufe „Rot auf Gold“ ab. Dies waren Benjamin Bock, Daniel Bock, Andreas Huber, Matthias Mayer und Andreas Spirkl.

Die 3. Klasse der Grundschule Schönberg besuchte mit ihrer Lehrerin Alicia Dachs die Feuerwehr und informierte sich kindgerecht über den Brandschutz. Der Tag bei der Feuerwehr im Rahmen des Ferienprogrammes fand großen Anklang und es gab einen Info-Tag bei der Feuerwehr im November. Die Feuerwehr schaffte auf eigene Kosten einen Schutzanzug, zehn Jugendfeuerwehrhelme sowie vier Atemschutz-Überjacken und -hosen an. Eine Erneuerung gibt es bei der Schönberger Feuerwehr seit 2025 dahingehend, dass die Feuerwehr außerordentliche Einsätze in Zukunft abrechnen wird.

Aus der Atemschutztruppe berichtete der Atemschutzwart Rudi Misthilger. Seiner Truppe gehören derzeit 13 Männer an. Eine Einsatzübung konnte in einem unbewohnten Gebäude durchgeführt werden, was einen großen Nutzen bringt, so Rudi Misthilger. Wer in der Zukunft so ein Gebäude zu Übungszwecken zur Verfügung stellen kann, möge sich bei ihm melden.

24 Jugendliche bringen
sich derzeit ein

Die Geräteprüfungen wurden durchgeführt und die erforderliche G26-Untersuchung der Atemschutzträger konnte vor Ort durchgeführt werden. Ihre Jugendfeuerwehr entwickelt sich immer mehr zum Aushängeschild der Schönberger Feuerwehr. Dominik Deinböck legte den Jahresbericht in Vertretung der Jugendwartin Veronika Deinböck ab. 24 Jugendliche bringen sich derzeit in den freiwilligen Dienst mit Übungen ein.

Im Januar wurden in einer Sammelaktion 35 Christbäume entsorgt. Es wurden in Suchwanderungen und Wissenstest gute Plätze belegt. Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz. In Fußballturnieren wurde zweimal der erste Platz belegt, es wurde ein Sommerfest veranstaltet und an einer Baumpflanz-Challenge teilgenommen

Ein großes Lob auch an die Jugendfeuerwehr kam vom Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und Kreisbrandmeister Werner Hummel, sie überbrachten die Grüße aus der Kreisbrandinspektion. Lechertshuber verwies darauf, dass in Zukunft auch im Landkreis Mühldorf der Katastrophenschutz und damit auch die Feuerwehren immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Auch Bürgermeister Alfred Lantenhammer war bei seinen Grußworten der gleichen Meinung.

Aus dem sehr aktiven Vereinsleben berichtet der Erste Vorstand Josef Reichl: Der einmalige Faschingsumzug zeigte, die Feuerwehr kann auch Fasching. Am Aschermittwoch wurden 500 Steckerfische gebraten.

Zwei neue
Mitglieder

Die Feuerwehr brachte sich wieder beim Pfingstradrennen und beim Dorffest ein. Eine geringfügige Änderung der Vereinssatzung wurde vorgenommen. Für das unfallfrei verlaufene Gründungsfest 2023 machten sich die Feuerwehrler auf den Weg nach Altötting, um „Danke“ zu sagen.

Mit Sonja Meyer und Roy Hiermer wurden noch zwei Neumitglieder in die Schönberger Feuerwehr aufgenommen.

Artikel 1 von 11