Obertaufkirchen – Die Jahresversammlung des VRK Obertaufkirchen fand im Gasthaus Pointvogl-Jodl statt. Der Vorsitzende Alois Eder ging auch auf die Verspätung dieser Versammlung ein. Aus gesundheitlichen Gründen musste die Versammlung 2024 verschoben werden. Bei einer außerordentlichen Zusammenkunft im Herbst wird die Versammlung 2025 mit Neuwahlen nachgeholt.
Die Mitgliederzahl ist auf 130 Personen zurückgegangen. Deshalb bat Eder die Anwesenden, „innerhalb der Familie und im Bekanntenkreis, neue Mitglieder zu werben.“ Am 1. November wurde nach dem Gottesdienst für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt, wobei 1.169,90 Euro zusammenkamen. Bei allen kirchlichen und weltlichen Festen und Feiern sowie bei Beerdigungen von Mitgliedern war die Fahnenordnung anwesend. Nach dem Gottesdienst am Volkstrauertag, am Sonntag, 17. November, wurde am Kriegerdenkmal würdevoll der gefallenen und verwundeten Soldaten beider Kriege mit Ansprachen und Kranzniederlegungen gedacht. Zahlreiche Mitglieder wurden 70 Jahre und älter; bei einem Besuch der Vorstandschaft erhielten sie ein Geschenk überreicht.
Kassierer Erich Jungwirth legte einen ausführlichen Kassenbericht vor und konnte für die Jahre 2023 und 2024 über ein kleines Plus berichten. Er wies die Mitglieder jedoch darauf hin, dass für 2025 aufgrund einer Renovierung des Kriegerdenkmals eine größere Ausgabe ansteht. Der Stellvertretende Vorsitzende Franz Kern ging auf die Aktivitäten bei den Reservistenschießen in Oberflossing ein und konnte über gute Platzierungen berichten.
Für insgesamt 390 Jahre wurden folgende Mitglieder geehrt: Für 25 Jahre Mitgliedschaft Christian Dietl, Anton Gruber, Gerhard Zeiler, Michael Ostermann, Robert Hacker und Ludwig Vogt. Für 40 Jahre wurden Franz Kern und Horst Leonhardt geehrt, für 50 Jahre Andreas Maier und Ludwig Schauder sowie Günther Sachs für 60-jährige Mitgliedschaft.
Bürgermeister Franz Ehgartner würdigte den Einsatz der VRK-Mitglieder bei der Pflege des Kriegerdenkmals, den Sammlungen für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dem Gedenken am Totensonntag. Er hofft, „wenn jetzt wieder die Jugendlichen zur Bundeswehr müssen, dass dies sich auch auf die Mitgliederzahl auswirken könnte.“
In seinem Ausblick stellte Eder fest, „dass das Kriegerdenkmal neu bepflanzt, die Umrandung erneuert und die Stelen mit Rinnen vor Regenwasser geschützt werden müssen.“ Über deren Kosten wird im Herbst bei der außerordentlichen Versammlung berichtet. Mit einem Ausblick auf Einladungen von örtlichen und überörtlichen Vereinen zu bereits bekannten Terminen endete die Versammlung.