Kraiburg – Die Berichte der BN-Ortsgruppe Kraiburg/ Taufkirchen zeigten, dass die Naturschützer wieder viel Engagement im vergangenen Jahr einbrachten. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Ortsvorsitzende Doris Anzinger-Pohlus bei der Jahresversammlung an Aktivitäten wie das „Ramadama“, die Beteiligung sowohl am Kraiburger Umwelttag wie auch am Ferienprogramm und das Pflanzen von Hecken im neuen Spielplatz an der Kumpfmühle und auch im Naturbad.
Im Kassenbericht von Bärbel Brandstetter wurde deutlich, dass die Ortsgruppe bei einem Guthaben von unter 900 Euro keine großen finanziellen Sprünge machen kann. Auch im vergangenen Jahr entstand wieder ein kleines Minus, denn den Einnahmen von 522 Euro standen Ausgaben von 657 Euro gegenüber.
Im Rückblick der örtlichen Kinder- und Jugendgruppe im Bund Naturschutz wurde aufgezeigt, dass zwölf monatliche Treffen stattfanden und dabei immer wieder die umliegenden Wälder oder der Inn und seine Uferlandschaft Ziel der Aktivitäten waren. Aber beim Imker wurde auch Honig geschleudert, eine Bäckerei wurde besucht und an einer Fledermauszählung nahmen die jungen Umweltschützer teil.
Die Kasse wurde vor allem durch Baumpflanzungen mit rund 800 Euro belastet, durch eine Spende von 1.000 Euro entstand aber kein Defizit, sondern in der Kasse sind noch knapp 400 Euro. Im Ausblick gab Anzinger-Pohlus bekannt, dass im März eine Frühblüher-Wanderung stattfinden wird, das „Ramadama“ mit dem Schwerpunkt, Zigarettenkippen zu sammeln, wird am 21. März durchgeführt, das 35-jährige Bestehen der Ortsgruppe soll im Juni mit einem Besuch der Kendlmühlfilzen gefeiert werden. Die Ortsgruppe ist wieder beim Ferienprogramm dabei und am Spielplatz Kumpfmühle weiter aktiv.
Begonnen hatte die Versammlung mit einem Vortrag von Liebgard Wessiak zum Thema „Permakultur“. Entstanden in den 70er-Jahren in Australien, orientiert sich Permakultur an natürlichen, sich selbst erhaltenden Kreisläufen und zugleich am achtsamen Umgang mit Boden, Wasser und Ressourcen. ng