Nachruf

von Redaktion

Niederbergkirchen – Im Alter von 87 Jahren starb Rita Bauer aus Rohrbach. Sie hatte am 28. April 1938 als einzige Tochter der Näherin Ottilie Kallmaier und ihres Gatten Georg, der Elektromeister war, auf der Höll bei Pleiskirchen das Licht der Welt erblickt. Zusammen mit ihren drei Brüdern Georg, Josef und Rudolf wuchs sie zu Hause auf und besuchte im Heimatort die Volksschule.

Nach Erfüllung der Schulpflicht konnte sie bei ihrer Mutter eine Schneiderlehre absolvieren, die sie erfolgreich abschloss. Mit 19 Jahren lernte sie den Friseur Franz Bauer aus Rohrbach kennen und lieben. Mit viel Eigenleistung errichteten sie zusammen in Rohrbach ein Eigenheim. Am 27. Oktober 1960 schloss das Paar den Ehebund, der an die 60 Jahre Bestand haben sollte, und bezog das neue Haus. Die drei Töchter Rita, Heidi und Claudia vervollständigten das Eheglück.

Als Näherin trug Rita Bauer zum Lebensunterhalt der Familie bei neben dem Haushalt und der Erziehung der Kinder. Große Freude bereiteten ihr die fünf Enkelkinder Andreas, Sarah, Manuel, Stefanie und Sandro. Überglücklich war sie, als sie vor fünf Monaten noch ihre Urenkelin Lina kennenlernen durfte.

Rita Bauer war eine sehr hilfsbereite und gastfreundliche Frau, deren eines Hobby ihr Garten und der Blumenschmuck rund ums Haus war. Das andere Hobby war ihr Zitherspiel, das sie zusammen mit der Niederbergkirchner Saitenmusi und als Begleiterin des Niederbergkirchner Viergesangs jahrzehntelang pflegte.

Sehr wichtig war ihr der familiäre Zusammenhalt und dass sie bis zuletzt zu Hause leben konnte. Schwer trug sie am Verlust ihres Gatten vor knapp fünf Jahren und von Bruder Rudolf, der ihr sehr verbunden war, vor drei Jahren. Dankbar für ihr erfülltes Leben schloss sie am 20. November 2025 für immer ihre Augen. Eine große Trauergemeinde gab ihr beim Seelengottesdienst und der Beerdigung im neuen Friedhof das letzte Geleit. bic

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