Zuversicht und große Projekte fürs neue Jahr

von Redaktion

Neujahrsempfang der Gemeinde Ampfing: Gemeinsam positiv ins neue Jahr starten

Ampfing – Zum Neujahrsempfang hatte die Gemeinde in die Schweppermannhalle eingeladen. Musikalisch wurde der Empfang durch die Gruppe „Pentasax“ umrahmt. Zweiter Bürgermeister Günter Hargasser versprach in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Josef Grundner: „Die Reden sind kurz und das Feiern danach wird lange.“

„Gemeinsam positiv ins neue Jahr starten“, meinte Günter Hargasser mit Zuversicht, „das ist das Motto des heutigen Abends.“ Das neue Jahr sei ein perfekter Zeitpunkt für Reflexion und Vorausblick, eine Zeit, um über vergangene Erfahrungen nachzudenken und sich auf Herausforderungen zu freuen.

Rückblick und Ausblick
der Gemeinde

Im Rückblick ging Hargasser auf viele umgesetzte Projekte ein. Auch das Jahr 2026 werde ein spannendes für die Gemeinde. Größtes Projekt sei die Sanierung des Rathauses. Auch die Wärmeplanung sei ein weiteres wichtiges Thema.

Landrat Maximilian Heimerl nannte den Beginn des neuen Jahres ebenfalls eine gute Gelegenheit zur Reflexion. Es gelte zu reflektieren, wo die Herausforderungen liegen und worauf der Fokus zu legen sei. Derzeit lebe man in unsicheren Zeiten, die von starken Veränderungen geprägt seien. Mit Blick auf den Landkreis meinte Max Heimerl, der Landkreis Mühldorf sei ein Chancenlandkreis und eine Aufsteigerregion. Wachstum liege hinter dem Landkreis, und die vorausschauenden Prognosen versprächen weiteres Wachstum. Dieses Wachstum müsse gestaltet werden, so Heimerl. In seinen Augen sei es die kommunalpolitische Aufgabe der Politikergeneration, dieses Wachstum nicht nur zu tragen, sondern auch zu managen.

Dazu nannte Max Heimerl drei Handlungsschwerpunkte, um die man sich kümmern müsse: junge Menschen und Familien, Arbeitsplätze schaffen sowie Zusammenleben und Zusammenhalt. „In allen Bereichen haben wir dazu beste Aussichten“, so Heimerl. Darüber hinaus seien auch die Kernaufgaben, die jeder Landkreis habe – Bildung, Gesundheit und Pflege – durch neue Schul- und Lehrangebote erweitert worden.

Dies seien lauter gute Gründe für den Chancenlandkreis Mühldorf, mit der Botschaft: „Wer in Zukunft erfolgreich sein will, der muss auf den Landkreis Mühldorf setzen“, meinte Heimerl abschließend.

Als weiterer Redner betrat Gewerbeverbandsvorsitzender Werner Witte die Bühne. Witte nannte es eine Freude, vor so vielen engagierten Menschen reden zu dürfen. Er dankte den Mitgliedern des Gewerbeverbandes, denn ohne so viele engagierte Menschen wäre es nicht möglich, so viel auf die Beine zu stellen. „Unsere regionalen Unternehmen machen Ampfing zu dem, was er ist: nämlich ein lebendiger Ort mit Struktur und Substanz“, so Witte. Hier gebe es Betriebe, die seit Jahrzehnten Verantwortung übernehmen, Arbeitsplätze sichern und junge Menschen ausbilden.

Wirtschaftliche Stärke entstehe nicht von allein; Regionen entwickelten sich unterschiedlich, je nachdem, wie gut Zusammenarbeit, Vernetzung und Standortbedingungen funktionierten. „Als Gewerbeverband verstehen wir uns als Plattform für Sichtbarkeit und Austausch“, so Werner Witte. „Unser Ziel, zum Beispiel auf unserer Plattform „die Ampfinger“, ist einfach“, so Witte: „Wer in Ampfing etwas sucht, soll auch in Ampfing fündig werden.“ Der Gewerbeverband, so Werner Witte zum Abschluss, sei ein Team aus Unternehmern, die gemeinsam an einem Strang ziehen und gerne für Anregungen und Themen offen sind, die den Ampfingern unter den Nägeln brennen.

Kabarettistischer
Höhepunkt zum Abschluss

Der letzte Höhepunkt des Abends gehörte dem Musik-Kabarettisten „Voglmayer“. Voglmayer bot eine unterhaltsame Mischung aus Spaß und Gaudi, Gesellschaftskritik sowie seiner unverkennbaren Liebe zur Heimat und dem bairischen Dialekt.

Mit seiner einzigartigen Mischung aus bayerischem Humor, scharfsinnigen Texten und mitreißender Musik nahm er das Publikum mit Kabarett für Hirn, Herz und Humor auf eine heitere Reise durch das Leben und seine Heimat Mitterfels.

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