Egglkofen/Rieberseck – Eine große Trauergemeinde nahm bei der Trauerfeier Abschied von Peter Fuchs, der im Alter von 81 Jahren aus diesem Leben abberufen wurde und viele Jahre Teil des Alltags und der Gemeinde war.
Pfarrvikar Pater Innocent Mkwe würdigte den Verstorbenen als einen Menschen, der in seinem Arbeitsleben mit Können, Erfahrung und Verlässlichkeit vielen in dankbarer Erinnerung bleibt. Der Pfarrvikar blickte auf das Leben von Peter Fuchs, der am 2. Dezember 1944 in Egglkofen im Jagafuchs-Haus geboren wurde, zurück. Sein Vater Johann war Förster im gräflichen Gut, seine Mutter Therese war im Schloss beschäftigt. Nach dem Schulbesuch in Egglkofen begann er 1958 eine Lehre als Brauer und Mälzer bei der örtlichen Schlossbrauerei des Grafen von Montgelas. Dort war er 25 Jahre bis zur Schließung der Brauerei als Braumeister tätig. Mit Unterbrechung durch die Bundeswehr war er dann 23 Jahre bis zu seinem Renteneintritt im Außendienst für die Arco-Brauerei unterwegs. 1978 schloss er mit Inge Bosch aus Neumarkt-St. Veit den Bund der Ehe. Das Ehepaar bezog im selben Jahr das neu erbaute Eigenheim in Rieberseck. Nach dem Renteneintritt war kein Ruhestand eingetreten, denn er übernahm viele Aushilfstätigkeiten in der Werkstatt, bei Getränkelieferungen und wo immer er gebraucht wurde. Kurz vor Weihnachten kam er wegen gesundheitlicher Probleme ins Krankenhaus Achdorf und musste sich einer Operation unterziehen, von der er sich nicht mehr erholte. Am 8. Januar ist er dort friedlich eingeschlafen.
Mit musikalischer Begleitung der Blasmusik, des Kirchenchors und des Zweigesangs wurde die Urne im Familiengrab würdevoll bestattet. Mit einem Nachruf am Grab würdigte Bürgermeister Ziegleder den Verstorbenen als Gründungsmitglied der U.L.E., die er seit 30 Jahren stets mit Rat und Tat kräftig unterstützte. Auch die Krieger- und Soldatenkameradschaft verabschiedete sich von dem Verstorbenen mit dem musikalischen Abschiedsgruß des „Guten Kameraden“ und Salutschüssen. nz