Kunst im Garten, Kost für Leib und Seele

von Redaktion

Obst- und Gartenbauverein Lohkirchen stellt bei Jahresversammlung Motto für 2026 vor

Lohkirchen – Das wird ein Kunstjahr für Lohkirchen, denn das Motto für 2026 lautet „Kunst im Garten“. Das Motto wird bei den Lohkirchenern das ganze Jahr präsent sein. Bei der Jahresversammlung stellte Vorsitzender Hans Reichl das neue Programm vor. Zuerst gab es jedoch einen bebilderten Rückblick von Gerti Suche auf 2025, in dem das Thema „Nach wiederkehrenden Naturphänomenen gärtnern“ im Fokus stand. Die Höhepunkte waren dazu Ausflüge und Vorträge sowie das Gartenfest im September. Zum neuen Motto stellte Hans Reichl fest: „Um das Thema des Jahresmottos ins Gartenjahr einbringen zu können, findet zum Beispiel ein Weidenflechtkurs statt. Besonders in die Natur versetzen wird der Vortrag vom Europameister im Vogelzwitschern, Helmut Wolferstetter, die Teilnehmer. Dieser findet am Mittwoch, 6. Mai, im Gasthaus Spirkl-Hinkerding statt. Es gibt einen Baumschneidekurs und Gartenpflegetag und natürlich gehen die Mitglieder wieder auf Reisen. Das Ziel: Schloss Nymphenburg mit Führung. Geplant ist, eine Panoramatafel (Gipfelbestimmung) für die Einwohner Lohkirchens zu erstellen. Dazu wurde bereits ein professioneller Fotograf beauftragt. Bis jetzt passte aber das Wetter noch nicht, um von Lohkirchen ein „Weitblickfoto“ zu machen. Das Gartenfest im September unter dem Motto „Köstliches aus der Natur“ wird der krönende Abschluss eines spannenden Gartenjahres werden.

Jugendleiterin Josefine Putz hatte zu ihrem Rechenschaftsbericht über die Arbeit mit dem Gartennachwuchs „Früchdal“ viele Bilder mitgebracht. Ein besonderer Höhepunkt war dazu das Mitmachen beim Kinder- und Jugendprojekt des Kreisverbandes. Das Motto: „Schafft euch einen eigenen Freiraum“. Demokratisch stimmte man für einen Platz am Dorfstadl ab. Gestaltet werden sollte die Wand und auch eine Hängematte war das Ziel. Unterstützt wurden die „Früchdal“ dabei vom Graffitikünstler Tobi aus Burghausen. Mit den Lohkirchener „Früchdal“ hat er vorab auf Bildern geübt, bevor es an die Wand ging. Voll Eifer und Freude waren sie beim Umgang mit der Spraydose dabei. Jetzt ziert die Wand am Dorfstadl der Schriftzug „Früchdal“.

Und wenn das Wetter wieder schöner wird, kommt auch die Hängematte wieder an ihren Platz. Gefeiert wurde das Projekt mit einem großen Fest, bei dem Eltern und Bürgermeister Siegfried Schick anwesend waren. Für das leibliche Wohl wurde ein großes Fingerbuffet aufgetischt. „Es war ein sehr aktionsreiches Jahr, mit mehr als zehn Veranstaltungen inklusive ,Früchdal‘-Platz“, so Josefine Putz.

Vor allem betonte die Jugendleiterin, dass es ihr sehr wichtig ist, dass der Platz nachhaltig gepflegt und genutzt wird und eventuell auch mit neuen Ideen weiterentwickelt wird. Es gab die Muttertagsaktion und auch den Pflanzenflohmarkt. Abschluss im letzten Jahr war bei der Jugend das Herstellen von Cremes, Seifen und auch Naschwerk für den Christkindlmarkt. Das Geld, das die Kinder durch verschiedene Aktionen einnehmen, wird wieder für einen Ausflug genutzt.

„Fleiß“, so Jugendleiterin Josefine Putz, muss schließlich belohnt werden. Vorsitzender Hans Reichl lobte nach dem Bericht über die Arbeit mit den „Früchdal“ den Bereich Kinder: „Es ist toll zu sehen, mit welcher Freude die Kinder bei der Arbeit sind und die vielen Ideen, die Josefine Putz hat, mit Freude von allen umgesetzt werden.“

Auch beim Rest seiner Mannschaft war Vorsitzender Hans Reichl voll des Lobes: „Danke für die sehr gute Zusammenarbeit, auf euch kann ich mich immer verlassen.“ Der letzte Punkt war die Vorstellung von Corinna Schüller über die Natur des Jahres 2026. Dazu stellte sie Tier- und Pflanzenwelt vor. Eine blumige Tombola, bei der es keine Verlierer gab, beendete die harmonische Versammlung. stn

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