Lohkirchen – Zur Jagdversammlung trafen sich die Jagdgenossen sowie die Jäger der drei Jagdbögen im Gasthaus Eder in Habersam. Vorsitzender Bernhard Schneider gab einen Jahresrückblick: Die Genossenschaft nahm an der BBV-Versammlung in Frauenhofen teil, bei der das forstliche Gutachten und die Waldverjüngung im Mittelpunkt standen. Bei der Hegegemeinschaftsversammlung wurde der Abschussplan für die nächsten drei Jahre erstellt. In den Jagdbögen eins und zwei bleibt der Abschuss gleich, im Jagdbogen drei wird er leicht erhöht. Bei Vorstandstreffen ging es zuletzt um die Jagdvergabe für die Jagdbögen eins und zwei. Kassier Josef Reindl junior berichtete von einem Kassenplus von 321 Euro. Zum Fuhrpark informierte Schneider über Reparaturen an der Kehrmaschine. Die Hackmaschine soll trotz ihres Alters aufgrund der weiterhin hohen Nutzung vorerst behalten werden. Neuer Standplatz ist bei Martin Gaspar, der auch Pflege und Instandhaltung übernimmt. Zwei Holzspalter mit 25 und 30 Tonnen Spaltkraft sind vorhanden. Da bei der stärkeren Maschine Reparaturen anstehen, wurde der Kauf eines neuen Geräts für rund 6.000 Euro einstimmig beschlossen. Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung zur Erhöhung der Nutzungsgebühr von fünf auf 20 Euro. Der Jagdschilling wird nicht ausbezahlt, das Jagdessen für die Frauen wieder ausgerichtet. Die Jäger Siegfried Harlander, Wolfgang Auer und Michael Voglsamer berichteten, dass die Abschusspläne erfüllt wurden und es derzeit keine besonderen Vorkommnisse in den Revieren gibt. Beschlossen wurde die Verlängerung der Jagdpacht für die Jagdbögen eins und zwei auf neun Jahre, um künftig wieder gemeinsam über alle drei Bögen abstimmen zu können. Für Jagdbogen drei hatte es im Vorjahr aufgrund eines Todesfalls eine vorgezogene Wahl gegeben. stn