Christian Gerstner (Jettenbacher Wählergemeinschaft)

von Redaktion

Jettenbach – Wir haben den Herausforderer Christian Gerstner gefragt: Was wollen Sie in und für Jettenbach bewegen? Hier sind seine Antworten.

Gerstner: Überraschend haben die Jettenbacher:innen – demokratisch – mich als Bürgermeisterkandidat der „Jettenbacher Wählergemeinschaft“ bestimmt. Politische Arbeit konnte ich als Gemeinderat bereits bis 2019 erleben.

Fortbildungen bei der CSU-nahen Hans-Seidl-Stiftung im Jahr 2014/15 um die Themen kommunales Recht und Selbstverwaltung, sowie Umwelt und Nachhaltigkeit waren genau mein Ding. „Das Führen einer Gemeinde“ war ein weiteres Schulungsangebot, welches ich in Wildbad-Kreuth besuchte.

Um Menschen mitnehmen zu können, müssen wir zunächst klären, wohin die Reise gehen soll. Erstrebenwerte Ziele sind Schutz der Dorfgemeinschaft, Lebensqualität und Mobilität. sowie Schutz unserer Jüngsten durch ein Tempolimit am Schullandheim Obermeierhof im Ortsteil Grafengars und am Gemeindekindergarten in der Grünthaler Straße.

Meine, 2015 vorgebrachte Forderung, wurde damals abgelehnt. Die Begründung war, Zitat, „es ist ja noch nie etwas passiert“. Für mich heute noch haarsträubend und inakzeptabel.

Lebensqualität bedeutet, in einem Ort zu wohnen, in dem ich mich wohl und sicher fühle. Unser Wegenetz wird seit Jahren beinahe sträflich vernachlässigt: Einfach eine Absperrkette angebracht und ein Hinweisschild „Gesperrt“. Das ist zwar einfach, aber für meinen Geschmack falsch.

Brücken bauen, nicht nur über eine Bahnlinie, ist das Gebot der Zeit. Bürgernähe bedeutet ein persönliches Gespräch suchen, statt ein Schreiben über das Ordnungsamt zustellen zu lassen.

Bei unserer Dorfgröße geht das. Eine Bürgerapp ist eine gute Idee, aber nicht alle Senioren sind technisch entsprechend ausgestattet. Der beste Kontakt ist aus meiner Sicht der Persönliche. Ein Bürgerforum einzurichten und damit mehr Bürgerbeteiligung zu erreichen, dem gilt mein Augenmerk. Das Ortsbild endet bei mir als Hobbyfotograf nicht am Rathaus oder Kriegerdenkmal. Weitere Plätze verdienen mehr Aufmerksamkeit. Größtmögliche Transparenz ist mir ein besonderes Anliegen. Der Bürger darf, ja soll wissen, wofür sein Geld ausgegeben wird.

Steckbrief

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