Claudia Jekler (Bündnis Aschau)

von Redaktion

Aschau – Wir haben die parteiunabhängige Kandidatin Claudia Jekler gefragt: Was wollen Sie für Aschau? Das ist ihr Beitrag.

Jekler: Ich bewerbe mich um das Amt der Bürgermeisterin von Aschau am Inn und bin bereit, meine Kraft und meine Erfahrung einzusetzen, um unsere Gemeinde mutig und gewissenhaft in die Zukunft zu führen.

Ein zentrales Projekt ist die Wiederbelebung des Pichlmeier-Anwesens. Dieses prägende Gebäude soll ein Treffpunkt für Kultur und Gemeinschaft werden. Denkbar sind ein Café, ein mietbarer Veranstaltungsraum für alle, eine Kleinkunstbühne oder ein Jugendtreff.

Ein weiteres Anliegen ist Transparenz in der Kommunalpolitik. Entscheidungen im Gemeinderat müssen nachvollziehbar sein. Ich setze mich für mehr öffentliche Gemeinderatssitzungen und die Wiedereinführung beratender Fachausschüsse ein.

Der sogenannte Kiesparkplatz soll umgestaltet und zu einem vielseitig nutzbaren Ortsplatz entwickelt werden, etwa für einen regionalen Markt, Veranstaltungen, bei gleichzeitiger Beibehaltung der Parkfunktion.

Besonders wichtig ist mir die Sicherheit unserer Kinder. Der Verkehr rund um Schulen und Kindertagesstätten muss überprüft und Gefahrenstellen beseitigt werden. Mit Blick auf die neue Förderschule im Ortsteil Waldwinkel ist ein sicheres Verkehrskonzept zwingend erforderlich.

Wohnen muss in Aschau wieder bezahlbar werden. Mit kommunalen Wohnbaugenossenschaften will ich neue Wohnmodelle entwickeln, auch alternative Konzepte wie Tiny-House-Lösungen. Mir ist wichtig, das bestehende und geplante Gewerbegebiet strukturiert, wirtschaftlich sinnvoll und im Interesse der Gemeinde erfolgreich weiterzuentwickeln. Ergänzt wird dies durch eine zukunftsfähige Wärme- und Klimaplanung für Industrie, Gewerbe und Privathaushalte.

Mit jahrzehntelanger Erfahrung in kaufmännischen Führungspositionen stehe ich für nachhaltige Finanzpolitik sowie für Ehrlichkeit, Wertschätzung und Respekt in Verwaltung und Gemeinderat.

Ich bin überzeugt, dass wir mehr Miteinander und Offenheit brauchen. Ich wünsche mir ein Aschau, in dem jede Stimme gehört wird, jede Idee Platz hat und jeder Mensch gesehen wird.

Steckbrief

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