Schönberg – Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinskameraden führte der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Schönberg, Josef Gebler, durch den Jahresbericht seines 141 Mitglieder zählenden Vereins.
Im Laufe des Jahres 2025 hat der Vorstand über 60 Termine örtlich oder überörtlich wahrgenommen, die er selbst organisiert oder mitgestaltet hat. In Gedenkveranstaltungen sowohl in der Gemeinde Schönberg als auch auf Landkreis- oder Landesebene wurde in besonderer Weise des Endes des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren gedacht. In Schönberg fand eine würdige Feier am 10. Mai 2025 mit einem Gedenkgottesdienst und einer Feier am Kriegerdenkmal im Beisein zahlreicher Ehrengäste statt.
Rekordsumme für
Kriegsgräberfürsorge
Denkwürdige Tage waren der 29. März und der 30. März 2025. Eine Delegation aus Schönberg nahm in Rittershofen, der Partnergemeinde von Schönberg, an der Gedenkfeier zu „80 Jahre Panzerschlacht und Befreiung“ teil.
Besonders am Herzen liegt dem Vorsitzenden Josef Gebler der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Er ist stolz darauf, im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 3.040 Euro für den Volksbund zusammen mit den ehrenamtlichen Sammlern erreicht zu haben, um beizutragen, die Soldatenfriedhöfe auf der ganzen Welt in einem würdigen Zustand erhalten zu können. Dafür erhielt Gebler in der Landesvertretung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Regenstauf die „Goldene Ehrennadel“ verliehen. Bei der Gedenkkerzenaktion kamen 1.075 Euro für Pflegemaßnahmen auf bayerischen Soldatenfriedhöfen zusammen.
Auch aus der Dorfgemeinschaft ist die Unterstützung durch die Krieger- und Soldatenkameradschaft nicht wegzudenken, wie bei der Organisation und Durchführung des Dorffestes. Dies würdigte auch Bürgermeister Alfred Lantenhammer in seinem Grußwort an die Versammlung.
Der Kassenbericht von Michael Moosner (Frosching) fiel erfreulich aus. Den Einnahmen in Höhe von 4.414 Euro standen Ausgaben in Höhe von 4.129 Euro gegenüber, sodass im letzten Jahr ein Überschuss in der Kasse erwirtschaftet werden konnte.
Die Kasse war von Josef Schweiger und Georg Mooser geprüft und für einwandfrei befunden worden. Einstimmig erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft. Ein Tagesordnungspunkt der Versammlung war die Neuwahl der Vorstandschaft für die nächsten vier Jahre. Unter der Wahlleitung von Bürgermeister Alfred Lantenhammer wurde die gesamte Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt.
Vorsitzender ist Josef Gebler, sein Stellvertreter bleibt Peter Weindl, die Kasse führt weiterhin Michael Moosner, Vertreter für den Gemeindebereich Aspertsham ist Anton Denk und als Beisitzer unterstützen die Vorstandschaft Peter Eberl, Max Huber, Matthias Lanzinger und Michael Denk. Kassenprüfer bleiben Josef Schweiger und Georg Mooser.
Vereinsfahne
als treuer Begleiter
Die Vereinsfahne ist und bleibt das Aushängeschild des Vereins. Sie ist ein treuer Begleiter sowohl bei festlichen Anlässen als auch bei Beerdigungen treuer Vereinskameraden. Sie wird auch weiterhin von dem langjährigen Fähnrich Peter Eberl mit den Begleitern dem Verein würdig vorangetragen. Zu der Versammlung war auch der Hauptfeldwebel Matthias Lanzinger gekommen.
Er informierte in einem interessanten Vortrag über den momentanen Zustand der Bundeswehr in Anbetracht der derzeitigen Lage. Er sprach unter anderem die Organisation der Bundeswehr, die Wehrerfassung auf freiwilliger Basis, Drohnenabwehr, Nachrichtenwesen, Spionageabwehr oder auch die Arbeit der Wehrdienstbeauftragten und viele weitere Themen an.
Mit dem Dank an alle Unterstützer der Krieger- und Soldatenkameradschaft Schönberg und Bildern aus dem Vereinsleben beendete der Vorstand die Jahresversammlung.