Nachruf

von Redaktion

Wurmsham — Kurz nach ihrem 70. Geburtstag verstarb überraschend Maria Geisberger. Die Lebensgeschichte von Maria Geisberger zeichnete ihr Studienkollege Ulrich Frey in einer persönlichen Rückschau nach. Maria Jahner wurde am 10. Januar 1956 in Polsing im Landkreis Traunstein geboren. Gemeinsam mit ihren Geschwistern Sepp und Christa wuchs sie auf dem elterlichen Bauernhof auf. Nach dem Gymnasium entschied sie sich für ein Studium der Religionspädagogik in München und ließ sich zur Gemeindereferentin ausbilden. Nach ihrer Aussendung im Jahr 1980 wurde sie dem Pfarrverband Velden zugewiesen – einem Ort, den sie zunächst auf der Landkarte suchen musste. Eigentlich wollte sie wieder zurück in die Nähe ihrer Heimat, doch in Velden lernte sie Martin Geisberger kennen. Im September 1986 traten die beiden vor den Traualtar. Aus der Ehe gingen die Kinder Magdalena, Matthäus und Michael hervor. Später bereicherten die Enkelkinder Xaver, Ida, Anna sowie Felicitas und Lucia das Familienleben. 1993 nahm sie eine Flüchtlingsfamilie aus Bosnien bei sich auf. Nevenka und ihre Kinder wurden ein fester Teil des Familienlebens, ebenso wie Diana, eine junge Frau aus Ecuador. Ihre Tätigkeit als Gemeindereferentin verstand Maria nicht nur als Beruf, sondern als Berufung. In Wurmsham gehörte sie zu den ersten Feuerwehrfrauen, engagierte sich in der Notfallseelsorge, im Frauenverein und war bis zu ihrem Tod Vorsitzende des Gartenbauvereins Velden. Auch im Schenke-Team Seifriedswörth wirkte sie aktiv mit. Bildungsreisen waren ihr stets eine große Freude. ti

Artikel 1 von 11